Dienstag, 29. Dezember 2015

Oh Danish Bread, du Frühstücksglück ❤

Guten Morgen ihr Lieben,
na - habt ihr die Feiertage gut überstanden? Ich hoffe doch sehr, dass ihr alle ein paar angenehme und hoffentlich nicht all zu stressige Weihnachtstage zusammen mit euren Freunden, Familien oder eben genau den Menschen, die euch besonders am Herzen liegen, hattet. Viele von euch haben ja sicherlich an diesen besonderen Tagen im Jahr auch ihre ganz eigenen familiären Traditionen, von denen ihr mir einige ja schon im Zuge meines Gewinnspieles verraten habt. Da wird bei den einen gemeinsam der Baum geschmückt und gesungen, während die anderen zusammen das große Weihnachtsessen vorbereiten oder wieder andere mit großer Sorgfalt den bunten Teller vorbereiten und fleißig Gedichte lernen. Bei uns war es früher immer Tradition gegen Nachmittag zum Weihnachtssingen im Dorf zu gehen. Dort haben mein Bruder und ich dann Punsch verteilt während die Gemeinde fleißig gesungen (bzw. eigentlich mehr getrunken) hat. Anschließend wurde dann das Essen vorbereitet, gemeinsam gegessen und erst gegen Abend gab es endlich die Geschenke, die nacheinander geöffnet und sorgsam bewundert und ausprobiert wurden, bevor es zum Abschluss häufig in den Mitternachtsgottesdienst ging, um den Heiligen Abend dort mit etwas Weihnachtszauber ausklingen zu lassen.


Samstag, 19. Dezember 2015

Zu Gast im Adventskalender mit Samosa Cookies

Hallo ihr Lieben,
heute darf ich bei der lieben Kristin alias Fräulein Zebra in ihrem wunderbaren Adventskalender zu Gast sein. Dort postet sie nämlich während der Weihnachtszeit jeden Tag ein neues tolles Rezept oder eine kreative Bastelidee, die sich vor allem im Advent wunderbar umsetzen lassen.


Ich habe ihr heute Samosa Cookies mitgebracht, das ist ein super leckeres Keksrezept, das ich in den USA kennen gelernt habe. Knackige Kekse treffen dabei auf weiches Kokoskaramell und werden mit einer cremigen Schicht Zartbitterschokolade umhüllt. Soooo lecker, ich verspreche es euch :)

Sonntag, 13. Dezember 2015

Kekse so weit das Auge reicht- Ein Blogger Cookie Swap zum 3. Advent

Hallo ihr Lieben,
beim Schreiben meines heutigen Beitrages bin ich tatsächlich richtig aufgeregt, denn anlässlich des 3. Advents (meine Güte, wie schnell die Weihnachtszeit doch immer vorbei geht) habe ich heute auf meinem Blog gleich zehn großartige Blogger zu Gast, die euch alle ihre allerliebsten Keksrezepte mitgebracht haben. Ich habe nämlich in den USA eine ganz wundervolle Tradition - den Cookie Swap - kennengelernt, zu dem ich heute hier beim Essperiment eingeladen habe.


Double Chocolate Sandwich Cookies

Hallo ihr Lieben,
nachdem ich bisher noch gar nicht wirklich zum Weihnachtsbacken gekommen bin, muss ich euch doch heute unbedingt noch das Rezept für meine allerliebsten Weihnachtsplätzchen verraten. Die backt meine Mama nämlich schon seit vielen Jahren immer wieder für mich und seit ich meine eigene Wohnung habe, dürfen sie auch dort in der Adventszeit auf keinen Fall fehlen. Ich habe nämlich früher zu einem der wenigen Kinder gezählt, die die ganz simplen Butterplätzchen zu Weihnachten einfach überhaupt nicht mochten. Das Backen und Dekorieren hat mir zwar immer super viel Spaß gemacht, aber wenn die Weihnachtsbäckerei dann beendet war, blieben die Kekse meist monatelang unangerührt in der Dose liegen. Irgendwie schmeckten sie mir einfach ein wenig zu langweilig und nur dann, wenn sie mit extrem viel Schokolade bestrichen waren, konnte auch ich mich mal für sie begeistern.


Mittwoch, 2. Dezember 2015

Weihnachtlicher Bratapfel-Marzipan-Cheesecake mit Zimtstreuseln und Karamelltopping

Hallo ihr Lieben,
ist es nicht verrückt, wie schnell die Zeit vergeht? Vor Kurzem sind wir erst auf unsere dreimonatige Reise in die USA aufgebrochen und nun hat schon der Dezember begonnen und es geht Ende der Woche schon wieder in die Heimat zurück. Wie sieht es denn bei euch aus - seid ihr schon in Weihnachtsstimmung? Bei mir fehlt das typische gemütliche Einkuschel- und Weihnachtsgefühl bisher leider noch total. Das liegt vermutlich zum einen an den noch immer relativ warmen Temperaturen hier im Süden, die sich eher nach warmen Herbsttagen, denn nach Winter anfühlen und zum anderen sicherlich auch daran, dass die Weihnachtszeit hier eben einfach etwas anders gestaltet wird, als bei uns.



Freitag, 27. November 2015

Vom Truthahn bis zur Cranberry Sauce - It's all about a Happy Thanksgiving

Hallo ihr Lieben,
nachdem wir während der letzten Tage entlang des Golf von Mexicos gereist sind und uns in Panama City, Pensacola und New Orleans mit Alligator- und Langusten-Hot-Dogs, Shrimp and Grits, Muffulettas, riesigen Cheeseburgern, Po Boys und Crab Cake Sandwiches von der herrlichen Küche der Südstaaten verwöhnen haben lassen, stand nun gestern mit Thanksgiving ein weiteres kulinarisches Highlight vor der Tür. Bereits vor Beginn der Reise waren dieser typisch amerikanische Feiertag einer der Tage auf den ich mich mit am meisten gefreut hatte. Während der letzten Jahre hatte ich nämlich bereits in Deutschland zusammen mit meinen Freunden immer eine abgeschwächte Version des Thanksgiving-Dinners gefeiert und war daher nun umso gespannter darauf, endlich selbst zu sehen, wie ein typisch amerikanisches Thanksgiving so abläuft, was es dabei zu Essen gibt, welche Traditionen die Familien haben und welche neuen Rezepte ich für mich würde entdecken können.



Sonntag, 8. November 2015

The American Way of Barbecue und German Tomatenbutter

Hallo ihr Lieben,
nachdem wir nun seit fast zwei Monaten durch die USA reisen und uns bereits durch sämtliche typischen Südstaatengerichte der unterschiedlichen Städte und Gastfamilien gekostet haben, sind wir gestern nun endlich auch in den Genuss eines typisch amerikanischen BBQs gekommen. Tatsächlich stand dies seit Beginn unserer Reise auf unserer To-Try-List und vor allem der Liebste war schon sehr gespannt darauf, was ihn bei einem solchen Event wohl erwarten würde. Als unser derzeitiger Host hier in Daytona Beach uns also anbot, uns zu Liebe mit der gesamten Nachbarschaft am Wochenende ein Barbecue zu veranstalten, stimmten wir seinem Vorschlag sofort überglücklich zu. Ich war super gespannt, welche Fleisch- bzw. Fischsorten wohl serviert werden würden, welche Beilagen und Soßen es geben würde und wie sich eine solche BBQ-Party wohl von einer deutschen Grillfete unterscheiden würde. Und da wir tatsächlich eine ganze Liste an Unterschieden zusammentragen konnten, dachte ich, dass ich über dieses Erlebnis doch unbedingt auch hier für euch auf dem Blog etwas schreiben muss.



Dienstag, 20. Oktober 2015

Kerniges Kürbisbrot und jede Menge Pumpkin Spice

Hallo ihr Lieben,
nach einigen abenteuerlichen und sehr von Moskitos geprägten Tagen auf den Outer Banks, einem kurzen Zwischenstopp in einer Mormonen-Familie in Wilmington und einen langen und super entspannten Aufenthalt am Grand Strand von South Carolina, melde ich mich nun mit neuen Food-Impressionen aus den Südstaaten zurück. Denn – passend zur Jahreszeit – gibt es nämlich ein großes Essensthema, dem man hier in den Staaten momentan unter keinen Umständen aus dem Weg gehen kann.


Montag, 5. Oktober 2015

German Apple Cake - Deutsche Küche ganz international

Hallo ihr Lieben,
passend zum Tag der Deutschen Einheit an diesem Samstag hat die liebe Angelina von PrinCi dieses Jahr bereits zum 3. Mal in Folge den Deutschen Backtag ausgerufen. Frei nach dem Motto "Wir backen uns die Welt wie sie uns gefällt" konnte dabei jeder, der Spaß und Freude am Backen von süßen oder herzhaften Leckereien hat, fleißig in der Küche werkeln, um seine Kreationen anschließend mit allen Teilnehmern zu teilen! :) Und da ich auch in den letzten beiden Jahren schon voller Begeisterung an diesem Event teilgenommen habe und das Thema außerdem so wunderbar zu meiner aktuellen USA-Reise passt, konnte ich es mir natürlich nicht nehmen lassen, auch aus der Ferne meinen Teil zu dieser tollen Aktion beizusteuern ;-)


Samstag, 3. Oktober 2015

Im Foodieparadies Amerika

Guten Morgen ihr Lieben,
da wir zur Zeit ein bisschen in unserer aktuellen Couchsurfingwohnung festsitzen (in den letzten Tagen hat hier ein Hurrikan Kurs auf die Atlantikküste gemacht und daher regnet und stürmt es schon seit Tagen ziemlich doll) und daher nicht viel Zeit mit dem Erkunden der Gegend hier im Historic Triangle von Virginia verbringen können, dachte ich mir, dass ich euch heute einfach mal ein bisschen an meinen bisherigen kulinarischen Erfahrungen hier im Land der unbegrenzten Möglichkeiten teilhaben lassen werde :) Natürlich sind dies nur einige wenige Beispiele dessen, was wir hier schon alles gegessen, ausprobiert und verköstigt haben, doch ich habe euch einfach mal vier kulinarische Erlebnisse mitgebracht, um euch einen Eindruck davon zu verschaffen, was einen essenstechnisch an der Ostküste der USA so alles Leckeres erwarten kann.


Ein bisschen Heimatgefühl im großen Amerika :)

Montag, 28. September 2015

Im Kochtopf um die Welt

Ihr Lieben,
ich weiß, dass ich euch diesen Artikel eigentlich schon vor knapp 3 Wochen versprochen habe, aber irgendwie haben sich die Ereignisse und Termine bei mir so überschlagen, dass ich absolut nicht mehr dazu gekommen bin, diesen Text für euch zu verfassen. Und da dieser Blog für mich nun mal "nur" ein Hobby ist, dass ich aus Freude an der Sache in meiner Freizeit betreibe und nichts, womit ich Geld verdienen oder mich unter Druck setzten lassen möchte, habe ich meine Prioritäten während der letzten 2 Monate einfach etwas verschieben müssen (auch wenn mir das Herumwirbeln in der Küche und das anschließende Schreiben schon ein wenig fehlen). An dieser Stelle daher nun meine definitiv ernst gemeinte Entschuldigung an all jene unter euch, die schon ganz gespannt darauf gewartet haben, weshalb ich in den letzten Wochen so wenig Zeit zum Kochen/Fotografieren/Bloggen gefunden habe und welches große Ereignis in meinem Leben denn nun eigentlich gerade ansteht. 




Montag, 31. August 2015

Himmlische Mousse au Chocolat Kirsch-Brownies

Ihr Lieben,
nach dem Rezept für das leckere Sommer-Blaubeer-Trifle, das ich euch in der letzten Woche verraten habe, geht es heute bei mir direkt sündig und süß weiter. Wie ich ja bereits angedeutet hatte, ging es in der letzten Zeit bei mir drunter und drüber, da es jede Menge zu erledigen, planen und vorbereiten gab. Unter anderem hat zum Beispiel mein Freund erfolgreich sein Studium abgeschlossen und ist daher aus seiner Wohnung hier an der Küste ausgezogen. Da gab es natürlich einiges an Kisten zu schleppen, Schränken abzubauen und Staub zu wischen. Und da die lieben Umzugshelfer nicht nur mit Bier und kalten Getränken versorgt werden sollten, sondern sich auch kulinarisch eine kleine Stärkung mehr als verdient hatten, entschloss ich mich dazu, ihnen eine schokoladige Belohnung zu zaubern, mit der sie nach getaner Arbeit, nicht nur ihren Körper, sondern auch ihre Nerven stärken durften! :)



Von dem Rezept zu diesen unschlagbar leckeren Kirsch-Brownies, das ich kurz zuvor in der September-Ausgabe der Lecker-Zeitschrift gesehen hatte, war ich sofort überaus begeistert. Lockere Mousse au Chocolat Creme auf saftigen Schokoladenbrownies mit knackigen, süßen Kirschen als Füllung konnte schließlich einfach nur gigantisch gut schmecken. Und so war für mich natürlich sofort klar, dass es genau diese cremigen Leckerbissen sein würden, die ich den fleißigen Umzugshelfern servieren wollte. Und bereut habe ich diese Entscheidung auf gar keinen Fall. Sie lassen sich nämlich ganz hervorragend bereits am Vorabend zubereiten, können dann über Nacht richtig schön im Kühlschrank durchziehen und schmecken am nächsten tag noch intensiver und saftiger, als direkt nach dem Backen. Die fleißigen Kistenschlepper, mein Freund und ich waren auf jeden Fall super begeistert von unserer kleinen Stärkung :) Und klein meine ich da tatsächlich im wahrsten Sinne des Wortes. Denn da die Brownies danke des cremigen Moussetoppings doch sehr cremig und gehaltvoll sind, reicht bereits ein kleines Stück, um direkt in den Schokohimmel zu schweben und vollends glücklich und gesättigt zu sein! :) Doch am besten überzeugt ihr euch davon einfach direkt selbst:



Mittwoch, 26. August 2015

Ein sommerlicher Blaubeertraum - Blueberry Chocolate Meringue Trifle

Ihr Lieben,
erinnert ihr euch noch daran, dass ich im April diesen Jahres dieses leicht verfärbte und verpixelteHandybild auf meiner Facebookseite veröffentlicht habe, um euch zu Fragen, ob eurerseits Interesse an dem zugehörigen Rezept besteht? 



Damals hatte ich für einen spontanen Grillabend nämliches dieses unfassbar leckere Blaubeer-Trifle gezaubert, es aber leider nicht mehr rechtzeitig geschafft, anständige Fotos davon zu machen. Glücklicherweise habt ihr euch für das Rezept ausgesprochen, jedoch als vorbildliche Lebensmittelverwerter darauf verwiesen, dass es doch besser wäre, es erst dann zu veröffentlichen, wenn die kleinen blauen Glücklichmacher auch in unseren heimischen Gärtern reif und genießbar sind. Da hattet ihr natürlich absolut recht, schließlich sollte man immer versuchen, möglichst regionale und saisonale Produkte für seine Gerichte zu verwenden!! (Was, wie ich ja bestens bewiesen habe, auch mir nicht immer gelingt). Und so gibt es jetzt - passend zur Blaubeersaison - das versprochenen Sommerrezept mit zwar wieder extrem spontan entstandenen, aber trotzdem etwas appetilicher anmutenden Fotos passend dazu! :)



Freitag, 21. August 2015

Figurfreundlicher Sommergenuss - Ofenfalafel auf Sommersalat mit Sesam-Honig-Dressing

Hallo ihr Lieben,
nach einer doch etwas längeren Sommerpause melde ich mich nun endlich hier auf dem Blog zurück. Ihr fragt euch sicherlich, weshalb es in der Essperimentierküche zur Zeit so ruhig gewesen ist. Nun, ich will noch nicht zu viel erzählen, aber ich kann euch verraten, dass demnächst bei mir im Leben und hier auf dem Blog ein größeres Projekt ansteht, dass doch einiges an Vorbereitungszeit und viele Nerven gekostet hat. Nun steht die Planung aber weitestgehend und in Kürze werde ich euch auch verraten, wovon ich hier eigentlich so geheimnisvoll rede :)



Nun will ich euch aber erst einmal endlich wieder mit einem neuen leckeren Sommerrezept versorgen, dass nicht nur nach Sonne, Strand, Mittelmeer und Urlaub schmeckt, sondern auch noch perfekt für die schlanke Linie geeignet ist. Die Rede ist von diesem köstlichen Falafelsalat mit Sesamdip, bei dem die kleinen Kichererbsenbällchen nicht wie sonst üblich im heißen Fett ausgebacken, sondern stattdessen im Ofen geröstet werden. Das spart eine Menge Fett und Kalorien, schmeckt aber mindestens genauso lecker wie das Original ;-) Dazu passt ein knackig frischer Sommersalat mit cremiger Avocado, sonnigen Tomaten und jeder Menge frischer Petersilie. Als i-Tüpfelchen wird das ganze mit einem erfrischenden Honig-Sesam-Dressing garniert und kann direkt in der Abendsonne auf dem Balkon, im Garten, beim Picknick oder zum sonntäglichen Frühstücksbrunch im Freien serviert werden :)



Dienstag, 14. Juli 2015

• • Beste Reste • • Tipps zur Resteverwertung von Eiern und ein Rezept für herzhafte Überraschungseier

Hallo ihr Lieben, nach einigen turbulenten und arbeitsreichen Uniwochen und einem bunten und verrückten Festivalwochenende komme ich nun endlich dazu, euch die Zusammenfassung für die Resteverwertung von frischen und gekochten Eiern, Eiweiß und Eigelb zu schreiben. Schließlich habt ihr mir auch zu diesem Thema wieder fleißig viele tolle, leckere und kreative Rezeptvorschläge gemacht und ich muss sagen, dass ich wirklich begeistert davon bin, welche tollen Resteretter-Tipps ihr zu den einzelnen Themengebieten meiner "Beste-Reste" Aktion so parat habt. Nachdem ich gestern zusätzlich noch einmal das Internet nach hilfreichen Tipps und Gerichten zu diesem Thema durchforstet habe, ist nun diese extrem umfassende, vielseitige und sehr detaillierte Liste entstanden, in der sich bestimmt für jeden Geschmack das passende Restegericht zur Rettung von übrig gebliebenen Eiern finden lässt :)



Generell hatte ich den Eindruck, dass Eier vermutlich die Komponente sind, aus der sich die meisten und vielfältigsten Restegerichte zaubern lassen. Denn ganz egal, süß oder herzhaft, heiß oder kalt, deftig oder leicht - ich denke die folgenden Rezepte machen mehr als deutlich, wie wandel- und kombinierbar die kleinen Eiweißbomben in Kombination mit so gut wie allen Lebensmitteln, die Kühl- und Vorratsschrank so hergeben, sind. Aber seht selbst...




Freitag, 10. Juli 2015

Sommerliches Erdbeer Tiramisu - oder wenn Italien Vorpommern küsst

Ihr Lieben, habt ihr eigentlich auch eine allerliebste Sommerfrucht auf die ihr während der warmen Jahreszeit einfach nicht verzichten mögt? Himbeeren vielleicht? Blaubeeren? Oder Nektarinen? Bei mir persönlich sind es ja ganz schlicht und einfach Erdbeeren. Ganz egal, ob in purer Form, als Kuchen, Törtchen, Quark oder Püree - für mich sind die kleinen süßen Powerfrüchte jedes Jahr wieder das absolute Highlight der Saison. Theoretisch könnte ich mich vermutlich morgens, mittags und abends ausschließlich von sommerlichen Erdbeer-Gerichten ernähren. Denn es gibt einfach so viele tolle und schmackhafte Rezepte, die sich aus diesen zuckersüßen und saftigen Glücklichmachern zaubern lassen.

Und ganz besonders frisch und intensiv schmecken dabei natürlich die Früchte, die direkt aus der Region stammen und die nicht erst weite Importwege oder lange Flugstrecken bis zum Verbraucher hinter sich gelegt haben. Sowohl qualitativ als auch geschmacklich macht es meiner Meinung nach nämlich einen großen Unterschied, ob man die Billigware aus dem Discounter oder die frischen, regionalen Beeren kauft, die direkt vom Feld in der Umgebung stammen. Da bin ich dann auch gerne bereit, den ein oder anderen Euro mehr auszugeben und damit nicht nur dem eigenen Gaumen, sondern zugleich auch den Bauern und Landwirten der Region etwas Gutes zu tun :)


Bei uns hier oben im Norden sind es vor allem die Stände von Karls-Erdbeerhof, an denen ich jedes Jahr wieder kaum vorbeigehen kann. Zu köstlich und verführerisch sehen die kleinen roten Beeren, die es dort zu kaufen gibt, aus. Und selbstverständlich schmecken sie auch so. Himmlisch süß, angenehm frisch und unglaublich fruchtig. Da kommt mir meist schon beim ersten Bissen eine ganze Reihe von Inspirationen für tolle Rezepte, die sich aus den leckeren Erdbeeren zaubern lassen. So zum Beispiel auch dieses sommerliche Erdbeer-Tiramisu, das ich aus meiner letzten Karls-Ausbeute für einen Deutschland-Abend an unserer Uni zubereitet habe und das bei allen Mitessern am Buffet für große Begeisterung und einer Menge Rezeptnachfragen gesorgt hat. Daher gibt es hier nun für alle Erdbeer-Fans und Schleckermäuler das Rezept, das ich euch für die nächste Sommerparty oder den kommenden Grillabend nur sehr ans Herz legen kann, falls ihr euren Gästen kulinarisch mal etwas richtig Gutes tun wollt :)



Dienstag, 7. Juli 2015

Willkommen im Pastahimmel - heute gibt es weiße Bolognese ❤

Wenn man Kinder einmal fragt, was für sie eigentlich ihr allerliebstes Essen ist, würden vermutlich die meisten von ihnen sofort und ohne nachzudenken mit dem Wort "Nudeln" darauf antworten. Das war schon früher, als ich noch ein kleines Mädchen war so und hat sich vermutlich auch bis heute nicht groß verändert. Zwar muss ich gestehen, dass ich persönlich diese Frage eigentlich immer entweder mit den Worten "Pizza" oder "Milchreis" beantwortet habe, ich weiß aber ganz genau, dass ich damit auch fast immer in der Unterzahl gewesen bin. Und so wurden auf fast jedem Kindergeburtstag Massen an Spaghetti mit Bolognese oder Tomatensuppe serviert und wann immer es in der Schulküche Nudeln mit Ketchup oder anderen Soßen gab, brachen in der Klasse wahre Begeisterungsanfälle aus.

Irgendwie scheinen es die kleinen, vielfältigen Teigwaren geschafft zu haben, uns Deutsche voll und ganz für sich einzunehmen. Dies lässt sich nicht nur an der gigantischen Auswahl unterschiedlichster Pastavariationen in den Supermarktregalen oder an den seitenlangen Speisekarten voller Nudelgerichte in den Restaurants und Bistros festmachen, sondern zeigt sich ganz einfach auch darin, dass Spaghetti, Penne und co, heute wohl aus keinem deutschen Haushalt mehr wegzudenken sind. Schließlich sind sie günstig, lecker, extrem sättigend und herrlich wandel- und kombinierbar und schmecken somit so gut wie jedem ganz egal, ob Student, Hausfrau, Geschäftsmann oder Kindergartenkind. Und diese Tatsachen allein sind doch eigentlich schon Grund genug, um die großartigen, nudeligen Alleskönner endlich einmal angemessenen zu würdigen.

Donnerstag, 2. Juli 2015

[Resteretter Gastbeitrag] Fluffig-lockere Eiermuffins und eine weitere Resteretterin

Hallo ihr Lieben,
tut mir leid, dass es zur Zeit hier auf dem Blog etwas ruhig geworden ist. Aber da nun langsam Uni-Endspurt ist, habe ich privat doch eine ganze Menge zu tun und schaffe es daher leider nicht so regelmäßig zu Bloggen, wie ich es eigentlich gern würde. Außerdem hat nun endlich auch bei uns der Sommer so richtig begonnen. Und wenn draußen die Sonne lacht und der blaue Himmel strahlt, kann ich es einfach nicht mit meinem Gewissen vereinbaren, dann in der Wohnung vor meinem PC zu sitzen ;)

Nichtsdestotrotz soll es nun heute endlich mit dem "Beste Reste" Projekt weitergehen. In dieser Woche bin ich nämlich auf der Suche nach euren besten Resteverwertungsrezepten von frischen oder gekochten Eiern, Resten an Eiweiß oder übrig gebliebenem Eigelb beim Backen. Habt ihr ein tolles Rezept, dass ihr empfehlen könnt, wenn es um das Verwerten dieser kleinen Protein-Bomben geht?

Ich für meinen Teil freue mich auf jeden Fall riesig euch mit der lieben Desi von Brutzelmania heute eine weitere wundervolle Resteretterin vorzustellen, die für euch ein großartiges Reste-Rezept mitgebracht hat, dass ihr unbedingt einmal selbst ausprobieren solltet, falls ihr mal wieder zu viele Eier im Kühlschrank haben solltet und nicht recht wisst, was ihr daraus Leckeres zaubern sollt. Doch am besten erklärt sich euch die Zubereitung dieser kleinen Köstlichkeiten einfach gleich selbst ;)


Heute darf ich bei der lieben Lisa von Das Essperiment zu Gast sein. Ich freue mich sehr, denn ihr Blog ist vor allem eines: nachhaltig. Nicht nur dass sie uns an ihren zahlreichen Küchenexperimenten teilhaben lässt, sondern sie beschäftigt sich auch mit dem Thema Ernährung, z. B. in Ihrem Projekt zuckerfrei oder Beste Reste.

Womit wir direkt beim Thema sind. Die lieben Reste. Gern gesichtet im Kühlschrank. Übrig geblieben von einer großfamilientauglichen Portion Spaghetti. Der Blumenkohl hat schon Beine bekommen und überlegt gerade, ob er nicht auswandern soll. Geht aber nicht, die Paprika steht ihm im Weg. Völlig gestresst lamentiert sie über ihre Falten, dabei wollte sie doch jung und knackig auf den Teller kommen. Von wegen Anti-Aging-Food. Die Vitamine haben in den Tiefen des Kühlschranks schon lange das Weite gesucht.



Samstag, 27. Juni 2015

Mousse au Chocolate einmal ganz anders - 100% selfmade, mit Avocado, gesund und vegan

Ihr Lieben, gehört ihr eigentlich zu den Menschen, die, wenn es in der Küche einmal schnell gehen muss, gerne zu Fertigprodukten und Tiefkühlkost greifen? Ich muss ja gestehen, dass ich mich - auch wenn ich eigentlich überhaupt nichts von dieser Form der Ernährung halte - auch manchmal mit Freuden über eine Tiefkühlpizza, ein fertiges Cordon Bleu oder eine vorgekochte Frühlingsrolle hermache. Doch es gibt eine Fertigsache, die ihr in meiner Küche wohl so gut wie niemals finden werdet und das sind fertige Koch- und Backmischung. Ich möchte an dieser Stelle gleich deutlich machen, dass ich natürlich niemanden verurteile, der sich lieber eine Muffinmischung kauft, anstatt selbst in der Küche zu stehen oder der mehr Freude daran hat, sich eine Tütensuppe zu kochen, als selbst das passende Gemüse dazu zu schnippeln. Doch ich persönlich kann diesen Fertig-Tütchen einfach absolut nichts abgewinnen. Vor allem, da die Zubereitung der meisten Produkte dadurch meist weder wirklich schneller geht, noch tatsächlich besser schmeckt. Und wenn ich dann im Supermarkt auch noch Gerichte wie Bratkartoffeln aus dem Karton oder Schokopudding aus dem Tetra-Pack finde, dreht sich bei mir dann direkt der Magen um.

Ich kann verstehen, dass längst nicht alle Menschen so viel Spaß am Kochen und Backen haben, wie das bei mir der Fall ist und ich merke selbst immer wieder, wie viel Zeit man für einige Gerichte doch in der Küche verbringt, ehe das Essen dann tatsächlich auf dem Tisch steht. Dennoch bin ich der Meinung, dass es durchaus eine Menge Rezepte gibt, bei denen der Aufwand des Selberkochens so minimal größer ist, dass man die frische und mit Liebe selbst zubereitete Variante des Rezepts doch wirklich immer der fertigen Tüte voller Geschmacksverstärker, künstlicher Aromen und Zusatzstoffe vorziehen kann. Und aus diesem Grund möchte ich euch heute unbedingt ein tolles Selfmade-Rezept für ein solches Tütengericht hier auf dem Blog vorstellen.

Dienstag, 23. Juni 2015

[Resteretter Gastbeitrag] Poesie für den Gaumen mit selbstgemachtem Cremejoghurt

Hallo ihr Lieben, wie ich euch bereits angekündigt habe, möchte ich das "Beste Reste" Event nicht vollkommen alleine gestalten, sondern bin immer auf der Suche nach anderen Resterettern, die Lust und Spaß daran haben, einmal ihre ganz persönlichen Resteverwertungs-Tipps hier auf meinem Blog vorzustellen. Daher freue ich mich auch riesig, heute die liebe Sarah von "Gaumenpoesie" zu Gast zu haben, die extra für euch einmal geschaut hat, was sich aus den Resten ihres Kühlschranks noch Leckeres herstellen lässt. Und ihr Rezept ist wirklich genial. Simpel und zugleich unheimlich praktisch. Doch ich will euch gar nicht zu viel verraten. Schaut lieber selbst, was sie noch Tolles aus einem einfachen Joghurt und einer Tüte Milch in ihrer Resteküche gezaubert hat :)



Sonntag, 21. Juni 2015

Kuchenglück zum Sommeranfang mit fruchtigen Erdbeer-Zitronen Mini Gugl

Nun ist er endlich da - der Sommer. Zumindest in der Theorie. Denn schließlich haben wir heute den 21. Juni und damit ganz offiziell den kalendarischen Sommeranfang. Leider sieht das nur bei uns hier oben im Norden in der Praxis noch etwas anders aus. So richtig kann die Sonne sich offensichtlich noch immer nicht dazu motivieren, endlich auch temperatur- und wettertechnisch den Sommer einzuläuten. Und statt Flip Flops und Sommerkleid kommen zumindest bei mir immer noch Winterjacke und Kuschelschals zum Einsatz. Es scheint, als hätten eine Menge Norddeutscher in den letzten Wochen nicht anständig ihre Teller aufgegessen und würden nur für diese Missetat bestraft werden ;-)

Nein, aber jetzt einmal ernsthaft. Langsam bekomme ich tatsächlich richtige Sonnen-Entzugserscheinungen. Und die Tatsache, dass wir nun tatsächlich schon bald Juli haben und ich noch nicht ein einziges Mal am Strand in der Sonne lag, noch nicht einen Tag eine kurze Hose tragen konnte und noch immer jeden Abend unter mein dickes Federbett krieche, lassen meine Hoffnungen auf einen warmen Sommer mit lauschigen Grillabenden, Übernachtungen unterm Sternenhimmel und entspannten Radtouren an der frischen Luft immer weiter schwinden. Man könnte quasi schon fast von einer Sommer-Depression sprechen, die scheinbar so langsam im Anmarsch ist. Und dem gilt es selbstverständlich unbedingt entgegenzuwirken.



Um also den düsteren Wolken vor dem Fenster und in meinem Kopf den Kampf anzusagen, habe ich mich gestern kurzerhand dazu entschieden, den Regen vor der Tür Regen sein zu lassen und stattdessen in meiner Küche etwas herum zu essperimentieren, um mir zumindest etwas Sommerstimmung in die Wohnung zu holen. Und während der Wind um die Ecke pfiff und ich die Tropfen draußen aufs Vordach trommeln hörte, entstanden in meiner Küche diese super fruchtigen Erdbeer-Zitronen Minigugelhupfe, die wohl selbst dem größten Griesgram ein wenig Sonnenlaune auf den Teller zaubern können :)




Donnerstag, 18. Juni 2015

• • Beste Reste • • Tipps zur Resteverwertung von Obst und ein leckeres Erdbeer-Rhabarber Eis mit Erdbeer-Minz-Soße

So ihr lieben Resteretter, nachdem wir uns in der letzten Woche voller Inbrunst und Motivation der Resteverwertung von Gemüse zugewendet haben und ihr mir super fleißig ganz viele tolle Rezepttipps und Resteidee zu diesem Thema zugesendet habt, soll es nun ein bisschen fruchtiger hier auf dem Blog zugehen. Bereits am Montag hatte ich euch ja darum gebeten, mir per E-Mail, Facebook, Instagram oder Kontaktformular eure besten Resterezepte zum Thema "Obst" zuzusenden und nun möchte ich euch natürlich super gerne vorstellen, welche Tipps und Zubereitungsideen wir gemeinsam zusammengetragen haben. Denn schließlich kommt es doch immer mal wieder vor, dass wir plötzlich vergessene Früchte im Kühlschrank wieder finden oder die Ernte im Garten etwas üppiger ausfällt, als eigentlich erwartet.


Im Herbst letzten Jahres war ich zum Beispiel super überfordert mit der enormen Ernte, die der Birnenbaum in unserem Garten abwarf. Jeden Tag sammelte ich mindestens einen Korb dieser leckeren Früchten zusammen, doch bereits nach kurzer Zeit war ich absolut ratlos, was genau ich mit so vielen Früchten eigentlich machen sollte. Nachdem ich bereits Birnenmus, Birnencrumble, Birnenmuffins und ein Gewürzbrot mit Birne gebacken hatte und langsam selbst keine Birnen mehr sehen konnte, entschied ich mich schließlich dafür die Reste meines Vorrats einfach zu verschenken. Über die Internetplattform Foodsharing (dazu folgt demnächst noch ein ausführlicherer Bericht) waren schnell ein paar Abnehmer für meine Früchten gefunden. Vor allem die Mitarbeiterin eines Kindergartens freute sich riesig über die großen Mengen an frischem Obst, die sie gemeinsam mit den Kindern zu- bzw. weiterverwerten wollte, um ihnen während des Spielens einen gesunden Snack anbieten zu können. Da habe ich mit meinen Birnenresten doch tatsächlich noch eine richtig gute Tat getan! :)



Doch auch sonst lässt sich Obst ausgesprochen gut wieder- bzw. weiterverwenden. Und nur weil eine Banane bereits eine braune Schale bekommen hat, ein Pfirsich schon etwas matschig ist oder die Erdbeeren ein paar leichte Druckstellen aufweisen, sind sie noch lange kein Fall für den Abfalleimer. Ganz im Gegenteil - viele Obstrezepte wie zum Beispiel Smoothies oder Obstquark schmecken mit besonders reifen und aromatischen Früchten sogar deutlich besser und eignen sich daher ideal zur gesunden Weiterverwertung von Früchten, falls wir diese einmal in der Obstschale oder im Gemüsefach des Kühlschranks vergessen haben sollten.

Sonntag, 14. Juni 2015

• • Beste Reste • • Das Projekt "Zu gut für die Tonne" und ein herzhaft-fluffiges Pizza-Pinwheel

https://www.zugutfuerdietonne.de/uploads/media/ZGFDT_Webteaser2_500x250px.jpg

Ihr Lieben, heute bin ich mal wieder in einer Restemission unterwegs und möchte euch unbedingt ein tolles Projekt gegen die Verschwendung von Nahrungsmitteln vorstellen, auf das ich bereits vor einiger Zeit gestoßen bin und das ich euch selbstverständlich nicht vorenthalten möchte: Das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft hat nämlich die Website "Zu gut für die Tonne" ins Leben gerufen, auf der man sich zum einen ganz hervorragend über das Thema Lebensmittelverschwendung in Deutschland informieren kann und die zugleich auch hilfreiche Tipps und Anleitungen dafür liefert, was man selbst tun kann, um dem Wegwerfwahn in unserer Konsumgesellschaft entgegenzuwirken. Mir gefällt die Art und Weise, mit der auf dieser Homepage mit dem Thema umgegangen wird und ich finde es toll, dass nicht nur nach den Ursachen, Gründen und Folgen dieser Lebensweisen gefragt wird, sondern dass zudem auch deutlich gezeigt wird, was jeder Bürger selbst tun kann, um einen Beitrag gegen diesen traurigen Trend zu leisten.

https://www.zugutfuerdietonne.de/uploads/media/ZGFDT_Webteaser_500x250px_Quadriga.jpg

Neben zahlreichen Fakten, Daten und Zahlen, einem Wissenstest zum Thema Nahrungsmittelverschwendung und einem sehr anschaulichen Einstiegsvideo bietet die Website außerdem viele tolle Restetideen zu saisonalen Nahrungsmitteln sowie einen Rezeptekalkulator auf dem man seine "Restezutaten" eingeben kann und dazu dann ein passendes Rezept aus der gewünschten Kategorie vorgeschlagen bekommt. Praktischweise gibt es sogar noch eine kostenlose App, mit der man auch vom Smartphone aus jederzeit nach passenden Restetipps und Rezeptideen für sich suchen kann. Meiner Meinung nach ein wirklich gelungenes Projekt, bei dem es sich durchaus lohnt, einmal vorbeizuschauen! Und falls ihr dort für eure Reste doch nicht ganz das richtige Rezept finden könnt, hätte ich hier heute nochmal einen leckeren Vorschlag für ein fluffiges und saftiges Pizza-Pinwheel, das sich mit so ziemlich jeder Zutat im Kühlschrank zubereiten lässt und dank des lockeren Hefeteigs total lecker und so gar nicht nach langweiliger Resteküche schmeckt.


Samstag, 13. Juni 2015

Rhabarber Vanille Likör - eine frühlingshafte Sommererfrischung

Ihr Lieben, noch ist der Frühling nicht ganz vorbei, doch das Wetter macht zur Zeit immer mehr deutlich, dass der Sommer nun langsam in den Startlöchern steht und wir uns auf laue Grillabende, summende Bienchen, duftende Sonnenblumen, tiefblauen Himmel, entspannte Tage am Strand und jede Menge frische Beeren freuen dürfen. Ich zumindest kann es kaum noch erwarten und freue mich nach dem eher kalten und regnerischen Frühling nun endlich auf den ersten warmen Strandtag und das erste Bad im Meer :) Doch weil der Frühling, wie bereits erwähnt, meine absolute Lieblingsjahreszeit ist und ich mich ganz schon schlecht fühle, weil ich momentan immer schon von "sommerlichen Rezepten" schreibe, obwohl es dafür eigentlich noch ein bisschen zu früh ist, habe ich heute ein Rezept für euch im Gepäck, das beide Jahreszeiten perfekt miteinander vereint und sowohl der Leichtigkeit des Frühlings, als auch der Power des Sommers mehr als gerecht wird.



Montag, 8. Juni 2015

• • Beste Reste • • Tipps zur Resteverwertung von Gemüse und ein Rezept für mediterranen Ofengemüse-Salat

Guten Morgen ihr Lieben, ich hoffe ihr habt das Wochenende gut erholt überstanden? Ich habe gestern fleißig in meiner Küche Reste verwertet und mich gespannt und voller Begeisterung durch eure Tipps und Resterezepte geklickt. An dieser Stelle möchte ich euch unbedingt sagen, wie überwältigt und positiv beeindruckt ich von eurem Feedback und eurem Engagement bezüglich meiner "Beste Reste" Aktion bin. Ich finde es unglaublich motivieren und berührend zu hören, dass es doch so viele Menschen gibt, die so bemüht darum sind, möglichst wenig Essen in den Müll zu werfen und die immer versuchen, auch aus den kleinsten übriggebliebenen Lebensmittelresten noch etwas Leckeres zu zaubern! :) Ihr habt mir schon jetzt so viele tolle Resteverwertungsideen und -gerichte vorgestellt, dass ich direkt ein eigenes Dokument nur mit passenden Tipps zu diesem auf meinem Computer erstellt habe.


Und weil ich merke, dass euch dieses Thema ebenso sehr am Herzen zu liegen scheint, wie das bei mir der Fall ist, werde ich - wie bereits versprochen - von nun an regelmäßig Tipps zur Resteverwertung unterschiedlicher Lebensmittel geben, euch Rezeptideen und passende Gerichte dazu präsentieren und euch tolle Aktionen und Projekte zu diesem Thema vorstellen. Außerdem bin ich bemüht, andere Blogger dazu einzuladen, auf meiner Seite als sogenannte Resteretter ihre eigenen Resterezepte vorzustellen. Falls auch ihr also Lust habt, hier bei mir einen kleinen Gastbeitrag mit eurem besten Gericht zur Resteverwertung zu schreiben, dürft ihr mich gerne einfach kontaktieren (selbstverständlich auch dann, wenn ihr selbst keinen Blog habt).

Des Weiteren habe dem Kopf meines Blogs eine weitere Seite (Beste Reste) hinzugefügt, unter der ich von nun an alle Resteverwertungstipps geordnet für euch sammeln werde, damit ihr euch nicht umständlich durch die alten Artikel scrollen müsst, sondern bei Bedarf alle Tipps und Ideen übersichtlich sortiert wiederfinden könnt. In den kommenden Wochen werde ich euch daher dort meine und eure besten Restetipps zu den Themen Gemüse, Obst, Fisch, Fleisch, Ei, Nudeln, Kartoffeln, Reis, Schokolade, Kuchen, Kräuter und Käse sammeln und diese Listen immer wieder um weitere Rezeptideen und Vorschläge erweitern. Schaut euch dort bei der Suche nach neuen Restegerichtenn also gerne immer mal wieder um! :)


Dienstag, 2. Juni 2015

¡Arriba! Auf geht's nach Mexico mit Tostadas, Mangosalsa, Bohnenpüree und saftigen Albondigas


Eeeeendlich ist es so weit. Schon seit Wochen fiebere ich ungeduldig dem heutigen Datum entgegen und nun ist dieser große Tag endlich gekommen. Warum genau ich so aufgeregt bin? Ganz einfach, weil ich heute endlich meinen ganz eigenen Beitrag zum Bloggerprojekt Kulinarischen Weltreise beisteuern darf! :) Was? Ihr habt noch nie von dieser Aktion gehört? Dann wird es aber höchste Zeit, dass ich euch schleunigst davon berichte.

Bereits im letzten Jahr hat die liebe Sarah vom Knusperstübchen nämlich dazu eingeladen, gemeinsam mit ihr eine kulinarische Reise um die Welt anzutreten, bei der jeder Mitreisenden ein leckeres Rezept aus einem anderen Land dieser Welt im Gepäck haben sollte. Ziel dabei ist es natürlich, diese Reise so weit wie möglich fortzusetzen und vielleicht sogar jedes (größere) Land unseres blauen Planeten einmal bereist und bekocht zu haben. In diesem Zuge waren wir bereits mit Der Feinschmeckerin in Namibia, haben mit den Zuckerfreunden Indien erkundschaftet und sind zuletzt gemeinsam mit Miss Gliss auf die Seychellen gereist. Und heute habe nun tatsächlich auch ich die große Ehre, gemeinsam mit euch die Koffer zu packen und euch schnurstracks und ohne große Umwege hinaus aus Europa und hinüber ins sonnige Mexiko entführen zu dürfen!! Also, schnappt euch Badetuch, Strandsandalen, Sonnenbrille und euren Sombrero und reist gemeinsam mit mir der Sonne entgegen :)


Warum es ausgerechnet nach Mexiko geht, fragt ihr euch? Tja, so genau kann ich irgendwie gar nicht begründen, warum mich dieses Land kulinarisch derart fasziniert. Denn leider habe ich es bisher noch nicht geschafft, selbst einmal dorthin zu reisen. Die Eindrücke, die ich bisher von dieser Nation und seiner Küche bekommen habe, beschränken sich leider ausschließlich auf mexikanische Restaurants, Kochbücher, Reiseberichte und Dokumentation und natürlich eigene Essperimente. Doch alleine diese doch eher distanzierten und sicherlich nicht immer wirklich nationaltypischen Impressionen haben bereits ausgereicht, um mich für die Essgewohnheiten und die Gerichte dieses Landes absolut zu begeistern. Denn obwohl ich scharfes Essen früher ganz und gar nicht leiden konnte, sagt mir die Verwendung von feurigen Gewürzen, scharfen Chilis und würzigen Pasten heute sehr zu :) Ich finde es toll, dass in diesem Land so viel mit Bohnen, Avocado, frischem Gemüse und Maismehl gekocht und gebacken wird und könnte von selbstgemachten Tacos, Tortillas, Enchilladas und Burritos einfach nie genug bekommen.

Vor allem während meiner letzten Auslandsreise in die USA, bin ich in Restaurants und sogar Fastfoodimbissen (ich sage nur: Taco Bell ♥) immer wieder mit diesen leckeren Gerichten in Berührung gekommen und habe mich dabei vollends in die Küche dieses subtropischen Landes verliebt. Daher stand die Frage, in welchem Land ich auf unserer kulinarischen Reise gerne die Leitung übernehmen würde, überhaupt nicht groß zur Debatte. Mir war einfach sofort klar, dass ich für euch unbedingt Tortillas, Avocados, Kidneybohnen, Mango, Chili und Fleisch zu einem tollen mexikanischen Gericht verarbeiten wollte, um euch an meiner Begeisterung für das köstliche Essen in diesem Land ein bisschen teilhaben zu lassen. Also ihr Lieben, lehnt euch entspannt in eurer Hängematte zurück, lasst die Füße im warmen Küstensand baumeln, genießt die die erfrischend-kühle Margarita in eurer Hand und lasst euch von mir mit köstlichsten Avocado-Creme-Tostadas und feurig-aromatischen Hackbällchen verwöhnen :)


Sonntag, 31. Mai 2015

Blogaktion "Beste Reste" - gemeinsam gegen den Wegwerfwahn!!

Hättet ihr gewusst, dass jeder Deutsche im Schnitt etwa 82kg Lebensmittel im Jahr in den Müll wirft? 82 Kilogramm!! Das muss man sich erst einmal auf der Zunge zergehen lassen. In einer vierköpfigen Familie sind das über 320kg an Essen, das jährlich einfach so im Müll landet. Und das obwohl viele der entsorgten Produkte eigentlich noch völlig genießbar wären und längst noch kein Fall für den Abfalleimer sind. Selbstverständlich ist absolut nichts dagegen einzuwenden, dass Produkte, die schlecht geworden sind oder die man tatsächlich einmal unbeabsichtigt in den Tiefen seines Kühlschranks vergessen hat, auch mal im Müll entsorgt werden dürfen. Dennoch habe ich den Eindruck, dass es uns in den Industrieländern häufig einfach so gut geht, dass wir viel zu achtlos mit unseren Lebensmitteln umgehen. 

Das geht bereits beim Einkaufen los. Ich selbst versuche eigentlich immer, mir für die Woche einen groben Essensplan anzulegen und dementsprechend meine Lebensmittel einzukaufen und zu verwenden. Doch ich kenne auch genug Menschen, die einfach unbedacht jeden Tag das kaufen, wonach ihnen gerade zu Mute ist, ohne einmal darauf zu achten, was sie eigentlich noch alles in ihrem Kühlschrank hätten, um sich daraus etwas Leckeres zu kochen. Klar, ich denke jeder von uns lässt sich hin und wieder von tollen Rabattangeboten und Sparpaketen in den Supermärkten und Werbeblättern locken, davor sind wir wohl alle nicht sicher. Dennoch bin ich der Meinung, dass es wichtig ist, bewusst einzukaufen und einen Überblick über die eigenen Vorräte und Reste im Vorratsregal zu haben, um nicht am Ende der Woche schimmeliges Obst, welkes Gemüse, hart gewordenen Käse oder trockenes Brot in den Müll werfen zu müssen. Und mit ein bisschen Planung und Kreativität ist das eigentlich auch gar nicht so schwer.


Samstag, 30. Mai 2015

Rhabarber-Müsli-Scones mit Erdbeercurd - der perfekte Begleiter fürs Sommerpicknick

Sommerzeit ist Picknickzeit - findet ihr nicht auch? Ich für meinen Teil liebe es einfach, bei sonnig-warmem Sommerwetter gemeinsam mit meinem Freund oder meinen Mädels irgendwo draußen in der Natur gemeinsam gemütlich zu essen und zu genießen. Denn was gibt es Schöneres, als das Gefühl von Freiheit, das einen überkommt, wenn man gedankenverlorenen in den Himmel blickt und die vorbeiziehenden Wolken erblickt?! Als diese Momente voll Harmonie und Glück und Zufriedenheit, wenn einem beim Essen die Sonnenstrahlen auf der Nase kitzeln, man den Bienen bei der Arbeit zusehen kann und das Leben fernab des alltäglichen Durcheinanders zumindest für den Moment voller Ruhe und Entspannung ist?! Sobald rot-blau karierte Decke ausgebreitet und mit ein paar Kissen bestückt wird, das alte Plastikgeschirr zum Vorschein kommt und jeder gespannt hinüber zum Picknickkorb lugt, um bereits einen klitzekleinen Blick auf die vorbereiteten Leckereien erhaschen zu können, stellt sich zumindest bei mir immer automatisch ein kindlich-glückliches Kribbeln im Bauch ein :) Denn auch, wenn bereits die Umgebung, die Picknickausrüstung und die Sommeratmosphäre es schaffen, ein gemütlich-lockeres Picknickflair entstehen zu lassen, so sind es natürlich meist doch die kulinarischen Leckerbissen, die das gemeinsame Outdoorspeisen erst zu einem richtigen Erlebnis werden lassen. 

Ich bin sowieso ein totaler Freund davon, bei einem Essen viele verschiedene Kleinigkeiten zur Auswahl zu haben, an denen man sich immer wieder bedienen kann und die einen auch wenn man eigentlich längst viel zu satt ist, immer wieder zum Naschen verführen. Ob Frikadellen, Nudelsalat, Wraps, Muffins, Käsespieße, Obstpäckchen, Pflaumen im Speckmantel, Würstchen im Schlafrock, gefüllte Paprika oder selbstgebackenes Brot mit frischen Dips - die Liste mit Picknick-Fingerfood-Ideen ist scheinbar unendlich. Doch da ich ja bekanntlich ganz gerne auch mal ein bisschen essperimentiere und es schade finde, wenn man immer nur das Gleiche macht, habe ich heute mal ein etwas anderes süßes Picknickmitbringsel für euch, das nicht nur wunderbar saisonal ist und ganz hervorragend zum späten Frühling passt, sondern das selbstverständlich auch für viele andere Gelegenheiten wie den Sonntagsbrunch, das Geburtstagsfrühstück oder als süße Beilage zum Grillabend wunderbar geeignet ist. Die Rede ist von diesen leckeren Rhabarberscones, die bestrichen mit selbstgemachten Erdbeercurd jedes Sommerpicknick gleich noch ein kleines bisschen schöner machen :)


Donnerstag, 28. Mai 2015

Auf nach Asien - Feurige Zitronengrassuppe mit Honig-Limetten-Garnelen




Ihr Lieben, habt ihr auch schonmal davon gehört, dass sich angeblich alle sieben Jahre der Geschmack eines Menschen verändern soll? Als ich etwa 10 Jahre alt war und die Mama einer Freundin auf meine Aussagen, dass ich überhaupt gar keine Pilze mag, nur ganz trocken antwortete, dass sich das ja alles noch ändern könne, da sich sowie alle paar Jahre der Geschmack und die Vorlieben eines Menschen ändern würden, hielt ich sie für vollkommen übergeschnappt. Nie im Leben konnte ich mir vorstellen, dass ich diese glitschig-wabbeligen Teile irgendwann einmal freiwillig würde essen wollen. Und tatsächlich kann ich auch heute, nach zwei weiteren Sieben-Jahre-Perioden noch immer von mir behaupten, dass Pilze tatsächlich nicht unbedingt zu meinen liebsten Zutaten beim Kochen und Essperimentieren gehören.

Dennoch, in gewisser Form hat die besagte Mama doch Recht behalten. Denn ich kann definitiv nicht bestreiten, dass es inzwischen eine ganze Reihe an Obst, Gemüse, Gewürzen und anderen Zutaten gibt, die ich unglaublich gerne esse und verarbeite, die ich aber früher niemals freiwillig probiert, gekauft oder gegessen hätte. Zucchini zum Beispiel. Als kleines Kind hätte man mich damit wohl jagen können. Selbst wenn meine Mama sie ganz klein geschnitten in einer Suppe oder in einem Auflauf versteckte oder versuchte mir weis zu machen, dass es sich doch um eine Gurke handeln würde, erschmeckte ich wie ein Geschmacksdetektiv sofort jeden Schwindel und weigerte mich inständig auch nur einen einzigen weiteren Bissen zu essen. Genauso verhielt es sich übrigens auch mit allem, was auch nur ansatzweise würzig oder scharf war. Bereits der kleinste Hauch Chili oder die winzigste Prise Pfeffer reichten aus, um mir ein Gericht vollkommen zu verderben und es in meinen Augen absolut ungenießbar zu machen. Ich konnte absolut nicht verstehen, wieso Menschen freiwillig etwas essen, das ihnen die Röte ins Gesicht und die Tränen in die Augen treibt. Heute kann ein Essen für mich hingegen witzigerweise gar nicht scharf genug sein. Manchmal muss mein armer Freund richtig darunter leiden, wenn ich es mit dem Cayennepfeffer oder den Chiliflocken mal wieder etwas zu gut gemeint habe und das Essen dementsprechend etwas feuriger als geplant geworden ist. Es ist schon witzig, wie sich die Sinne und Wahrnehmungen des Menschen im Laufe der Jahre verändern. Und ich bin mir sicher, dass auch ihr eure ganz persönlichen Zutaten oder Gerichte habt, bei denen es euch ganz ähnlich geht.


Donnerstag, 21. Mai 2015

Cookie-Pizza ♥ Oder der wohl beste Kuchen, den ich seit Langem gegessen habe ♥

Ihr Lieben, ich glaube in einem meiner älteren Posts habe ich euch schon einmal verraten, dass eines meiner absoluten Lieblingsgerichte bereits seit Kinderzeiten Pizza ist. Schon als kleines Mädchen lautete meine Antwort auf die Frage, was meine Mutter uns denn mal wieder kochen solle, in so gut wie allen Fällen "Pizza!"  und auch heute noch kann ich von diesem italienischen Küchenklassiker einfach nicht genug bekommen. Egal, ob vegetarisch belegt mit Rucola, Tomaten, Pinienkernen und Spinat oder deftig angehaucht mit saftigen Hähnchenstreifen, Bacon, Knoblauchsoße und Parmesan - für mich gibt es kaum ein anderes Gericht, das ich so gerne esse und von dem ich einfach nie genug bekommen kann. Selbstgemacht schmeckt sie natürlich meistens am besten. Doch ab und an mag ich es auch sehr, mir beim Lieferservice eine außergewöhnliche Variante mit Scampi, im Asiastyle oder mit extra viel Knoblauchsoße zu bestellen. Ich glaube kaum ein anderes Gericht ist gleichzeitig so simpel und leicht zuzubereiten und dabei trotzdem so vielfältig veränderbar und unschlagbar lecker.. Hach, wenn ich so vor mich hin schreibe, könnte ich doch glatt direkt wieder einen Hefeteig ansetzen... :)

Doch halt - für das Pizzarezept, welches ich euch heute vorstellen möchte, sind weder Hefeteig, noch Fleisch, Tomatensoße, Käse oder Gemüse nötig... Wie das gehen soll wollt ihr wissen? Ganz einfach - in dem man einfach mal alle normalen Pizzazutaten gegen süße Leckereien austauscht und statt einer deftigen Mahlzeit einen herrlich bunten, himmlisch saftigen und unschlagbar leckeren Pizza-Cookie backt, der nicht nur mindestens genauso großartig wie sein herzhaftes Äquivalent schmeckt, sondern an dem man sich auch optisch einfach gar nicht satt sehen kann ♥


Sonntag, 17. Mai 2015

Frühlingsliebe ♥ Der allerbeste Rhabarberkuchen aller Zeiten - oder wenn Puddingcreme und Buttersreusel sich vereinen ♥

Ihr Lieben - ich muss euch warnen - mich hat momentan das Rhabarber-Fieber gepackt. Egal zu welcher Mahlzeit und unabhängig davon, ob Tag oder Nacht, ich könnte dieses säuerlich-frische Frühlingsgemüse einfach immer und überall essen :) Mein neues liebstes Frühstücksrezept für Erdbeer-Rhabarber Overnight Oats habe ich euch ja neulich erst vorgestellt. Seitdem habe ich aber außerdem bereits zweimal Rhabarber-Kompott mit Joghurt gegessen, einen Rhabarber Cobbler gemacht, Rhabarber Cake Pops gezaubert, einen Rhabarber Schokoladenkuchen gebacken, Rhabarber mit Baiser kombiniert und werde mich heute zudem daran versuchen ihn in Form von Vanille-Rhabarber-Scones in Frühstücksbrötchen zu verpacken. Ihr seht also - die kleinen rötlichen Zauberstangen haben es mir mächtig angetan.

Doch egal wie viele verschiedene Rezepte für Kuchen, Kekse, Desserts und Naschereien ich bisher nun schon mit Rhabarber ausprobiert habe, es gibt doch einen Frühlingskuchen, der einfach unübertroffen bleibt. Und weil ich mich in die Kombination aus knusprigem Keksboden mit cremigem Vanillepudding, süß-säuerlichem Erdbeer-Rhabarber-Topping und buttrigen Mandelstreuseln so sehr verliebt habe, kann ich euch dieses Rezept natürlich nicht länger vorenthalten und  möchte es euch passend zum heutigen Sonntagskaffe unbedingt hier auf meinem Blog vorstellen :)


Donnerstag, 14. Mai 2015

Kampf den Fertigprodukten 2.0 - Frühlingsfrische Bärlauch-Zitronen-Butter

Selbstgemacht schmeckt doch am Besten

Ihr Lieben, erinnert ihr euch noch an meinen Post für selbstgemachte Mayonnaise vor einigen Wochen, in dem ich euch versprochen habe, während der nur kommenden Grillsaison verschiedene Rezepte vorzustellen, in denen ich euch zeige, wie man Dips, Soßen, Dressings usw. ganz einfach selbst machen kann? Schließlich zeigt sich doch immer wieder, wie schnell und einfach es sein kann, solche Dinge einfach selbst zuzubereiten, ohne auf die fertigen Supermarktprodukte, die häufig voll von Zucker, Konservierungsstoffen oder Geschmacksverstärkern sind, zurückgreifen zu müssen. Und außerdem übertreffen die Eigenkreationen den Geschmack der Fertigprodukte meist nicht nur um Längen, sondern sind in den meisten Fällen dank frischer Zutaten und liebevoller Zubereitungsweise auch noch deutlich natürlicher und gesünder und damit besser für das gute Gewissen ;)

Und da man seine Versprechen ja bekannterweise nicht brechen soll, folgt an dieser Stelle nun die zweite, kinderleicht zuzubereitende Selfmade-Rezeptidee für eine selbstgemachte Kräuterbutter, die sich nicht nur hervorragende als Grillbeilage zu Steak oder magerem Hühnchenfleisch eignet, sondern mindestens genauso gut auf frisch gebackenem Baguette, zu leichten Grill- oder Gemüsespießen oder zu herzhaften Ofenkartoffeln beim abendlichen Dinner schmeckt :)

Sonntag, 10. Mai 2015

Sonntägliches Frühstücksglück dank Erdbeer-Rhabarber Overnight Oats mit Schokocrunch Granola Bites

Keine Angst ihr Lieben, die super lange Überschrift meines heutigen Blogbeitrages klingt deutlich aufwändiger, als dieses tolle Frühstücksrezept eigentlich ist. Aber das Gericht, das ich euch heute unbedingt vorstellen möchte, beinhaltet einfach so viele tolle, leckere und abwechslungsreiche Genusskomponenten, dass ich keine von ihnen in der Einleitung unterschlagen wollte ;) Ich habe heute nämlich ein unglaublich leckeres, gesundes, frühlingshaftes gute Laune-Frühstücksrezept im Gepäck, das nicht nur super zur aktuellen Saison passt, sondern dabei auch noch himmlisch leicht nach Sommer, Sonne und einer großen Portion Zufriedenheit schmeckt...

Diejenigen unter euch, die meinen Blog schon etwas länger verfolgen, wissen ja inzwischen sicherlich schon, dass das Frühstück für mich meine absolute Lieblingsmahlzeit ist und dass ich mir vor allem am Sonntag gerne auch mal etwas Besonderes oder Aufwändigeres am Morgen zubereite. Doch keine Sorge, dieses Rezept benötigt keine allzu lange Zubereitungszeit. Ganz im Gegenteil - praktischerweise bereitet man das fruchtige Frühstücks-Trifle sogar schon am Vorabend zu, gönnt ihm dann über Nacht eine kleine Ruhepause im Kühlschrank und kann es am nächsten Morgen ganz bequem direkt aus der Kühlung auf den Frühstückstisch stellen oder als sonntäglichen Gaumenschmaus gemütlich beim Kuscheln im Bettchen vernaschen. Besser kann ein Sonntag wohl gar nicht beginnen ;)

Und da der Mai auf meinem Blog ja nicht nur für saisonale Obst- und Gemüsesorten, sondern zudem auch für meine momentane Müsli-Chalenge steht, verrate ich euch heute außerdem noch ein tolles Müsli-Resteverwertungsrezept, das sich vor allem dann perfekt eignet, wenn man sich doch mal eine Müslisorte gekauft hat, die einem nicht so gut wie erwartet schmeckt. Und das Beste daran: die knusprigen Schoko-Granola-Bites sind praktischerweise nicht nur easy peasy zubereitet, sondern lassen sich, so wie in diesem Rezept, auch ganz hervorragend mit frischen Früchten, Quark oder Joghurt zu leckeren Desserts oder raffinierten Frühstückrezepten verarbeiten :)

Donnerstag, 7. Mai 2015

Flammkuchen mal anders - mit grünem Spargel, Räucherlachs und Rucola

Ihr Lieben, inzwischen ist die Spargelsaison ja schon in vollem Gange und wohin man auch sieht - in fast jedem Restaurant, in beinahe allen Speisekarten und auf fast jedem Foodblog wird man momentan mit Rezepten, die sich um dieses leckere Frühlingsgemüse drehen, erschlagen. Zu Recht, wie ich finde. Denn meiner Meinung nach ist Spargel (ganz egal, ob grün oder weiß) nicht nur super lecker, extrem leicht zuzubereiten und total gesund, sondern auch total vielfältig und abwechslungsreich kombinierbar. Neben den typischen Klassikern wie frischem Spargel mit Schinken, flüssiger Butter und neuen Kartoffeln oder heißer Spargelcremesuppe mit Knuspercroutons probiere ich daher super gerne auch ganz neue, ungewöhnliche Spargelvariationen und ausgefallene Kombinationsmöglichkeiten aus.


Sonntag, 3. Mai 2015

Eine Reise zurück in meine Kindheit: mit selbstgemachter Waldmeisterbowle

Hallo ihr Lieben, gerade haben wir noch Ostern gefeiert, Hefezöpfe gebacken und Eier bemalt und schwupps sind wir auch schon im Mai angekommen. Für mich persönlich ist dies mein absoluter Lieblingsmonat. Das liegt natürlich nicht nur an den vielen freien Feiertagen, auf die man sich im Mai freuen kann, sondern vor allem an dem, was sich in dieser Zeit in der Natur tut. Die Obstbäume stehen in voller Blüte, der Raps auf den Feldern erstrahlt im hellsten Gelb, die ersten Bienen beginnen zu Summen, die Tage werden immer länger und wärmer und es gibt jede Menge Spargel, Rhabarber und sogar die ersten Erdbeeren zu kaufen :) Da kann man doch nur glücklich sein, oder? 

In diesem Jahr habe ich den Mai seit Ewigkeiten mal wieder mit einer tollen alten Tradition begrüßt, die ich noch aus meiner Kindheit kenne. Da hat meine Mama nämlich immer selbst Waldmeister gesammelt und daraus dann für die ganze Familie eine Maibowle gemacht. Verzehrt wurde sie meistens an gemeinsamen Grillabenden oder bei geselligen Kafferunden draußen auf unserer Terrasse. Und selbstverständlich gab es dabei immer zwei unterschiedliche Versionen. Die eine mit Wein und Sekt für die Erwachsenen und die andere mit frischem Apfelsaft für uns Kinder :) Serviert wurde sie in einer großen Karaffe an unserem Kinder-Sitztisch, der aus einem kleinen länglichen Holztisch mit daran befestigten Sitzbänken bestand und meistens direkt draußen auf dem Gras stand, damit wir nach dem Essen gleich wieder zum Spielen aufbrechen konnten. hach, wie habe ich diese Tage geliebt. Mit Kinderbowle in der Hand, Sonne im Gesicht und Kuchen im Bauch war die Welt absolut in Ordnung :)

Und weil ich mich an dieses herrlich sorglose Gefühl der Freude und Leichtigkeit unbedingt mal wieder zurückerinnern wollte, habe ich in diesem Jahr beschlossen einfach selbst in die Fußstapfen meiner Mama zu treten und gemeinsam mit meinem Freund Waldmeister sammeln zu gehen, um anschließend eine eigene Kindheits-Bowle daraus herzustellen. Selbstverständlich in zwei Versionen, denn auch, wenn ich inzwischen wohl ganz offiziell am Erwachsenentisch sitzen dürfte, löst die "jugendfreie" Version dieses Getränks, die übrigens mindestens genauso gut wie seine beschwippste Alternative schmeckt, noch heute eine Menge glücklicher Erinnerungen an die guten alten Zeiten in mir aus :)

Mittwoch, 29. April 2015

Apfel-Porree-Salat zur Grillsaison

Endlich - die Grillsaison ist eröffnet! :) Neben frisch gepflückten Erdbeeren, entspannten Sonnenstunden am Strand und Radtouren unter strahlend blauem Himmel sind mir gemeinsame Grillabende mit Freunden so ziemlich das liebste an Frühling und Sommer! Alleine der Geruch der dampfend heißen Grillkohlen versetzt mich sofort  in eine gesellig lockere Sommerstimmung und lässt meinen Glückspegel automatisch deutlich ansteigen. Außerdem bin ich ein absoluter Buffet-Typ. Ich finde es großartig beim Essen viele unterschiedliche Speisen und Gerichte zur Auswahl zu haben und sich im Verlaufe der Mahlzeit immer wieder nachnehmen und naschen zu können. Und genau deshalb finde ich Grillen auch so toll. Ich muss eigentlich sogar zugeben, dass ich mich bei meinen heißgeliebten Grillabenden meist mehr von den Beilagen, Salaten und Dips ernähre, als tatsächlich das Fleisch und die Würstchen vom Grill auf meinem Teller zu haben. Geht es euch auch so? Natürlich kann ich mich für frisch mariniertes Hähnchenfleisch oder saftige Berner Würstchen ebenso sehr begeistern wie für krosses Ciabatta mit Tomatenbutter oder einen deftigen Nudelsalat, dennoch finde ich, dass die Beilagen beim Grillen eine fast noch größere Rolle spielen, als das Gegrillte selbst.

Und genau aus diesem Grund probiere ich auch so gerne neue Rezepte aus. Tatsächlich habe ich für den Sommer schon einen ganzen Ordner nur mit Grillrezepten erstellt, den ich unbedingt im Laufe der hoffentlich zahlreichen kommenden Grillabende so gut es geht ausprobieren und durchkochen will. Ihr dürft euch also schon jetzt auf rauchige Essperimente wie gegrille Wassermelone, Würstchen im Tortillamantel, Grill-Panini, Gemüse-Bulgur Päckchen oder smoked Desserts hier auf dem Blog freuen ;) Den Anfang macht zunächst ein richtiger Klassiker, den ich aber tatsächlich noch nie zuvor selbst zubereitet hatte und deswegen unbedingt beim ersten Grillen des Jahres testen wollte: knackig-frischer Apfel-Porree-Salat ohne Zucker.


Samstag, 25. April 2015

Sunshine Smoothie Mango-Maracuja

Guten Morgen ihr Lieben,
waren die letzten Tage nicht einfach herrlich? Sonne pur, strahlend blauer Himmel, Vogelgesang am Morgen und dabei der wunderbare Duft nach Blumen und Blüten in der Luft? Zumindest bei uns im Norden hat sich der Frühling während der letzten Woche wirklich von seiner schönsten Seite gezeigt. Ein bisschen wärmer hätte es für meinen Geschmack zwar gerne noch sein dürfen, aber ansonsten war ich mit dem Wetter absolut zufrieden ☼ Leider sagt der Wetterdienst für das Wochenende und die kommenden Tage nicht ganz so sonnig und warme Aussichten an, sondern spricht von Sturm, Kälte und ganz viel Regen. Doch anstatt mich bedrückt in meinem Zimmer zu verkriechen und mich nach besserem Wetter zu sehnen, habe ich beschlossen, mir die Sonnenstimmung einfach selbst zu machen: mit viel frischem Obst, einer geballten Ladungen Vitaminen, köstlich kühlem Saft und einer spritzigen Prise Sommerlaune vereint in einem frischen Frühlingssmoothie, der es selbst bei Wind und Regenwetter sofort schafft, die Laune zu heben und die Sonne innerlich strahlen zu lassen :)



Donnerstag, 23. April 2015

Mediterranes Grillgemüse-Sandwich

Ihr Lieben, eeeendlich ist es so weit. Langsam aber sicher werden die Tage wieder länger, die Temperaturen steigen an, die Bäume beginnen zu blühen, die Vögel zu singen und die ersten feinen Blättertriebe sprießen in den Wäldern. Kurzum - der Frühling ist in vollem Gange und der Sommer rückt immer näher. Ich persönlich bin ein absoluter Frühlingsmensch. In keiner anderen Jahreszeit kann man die Natur so sehr im Wandel erleben, wie in diesen ersten warmen Monaten des Jahres. Ich liebe es einfach, den Vögeln morgens dabei zuzuhören, wie sie den Tag begrüßen, freue mich wie ein kleines Kind über die erste Blume, das erste grüne Blatt und die erste Blüte am Baum und könnte stundenlang in den noch zaghaften, aber teilweise schon intensiv-warmen Sonnenstrahlen während der ersten warmen Frühlingstage sitzen. Außerdem ist der Frühling die Zeit, in der man endlich wieder mehr unternehmen kann. Nach den langen, dunklen und für meinen Geschmack oft viiiel zu kalten Wintermonaten, in denen ich doch die meiste Zeit im Haus verbringe und mich oft völlig unausgelastet fühle, kommt nun endlich die Saison, in der man wieder an die frische Luft kann. Ganz egal, ob Fahrradfahren, Strandspaziergänge, Inlinertouren oder Joggen in der Frühjahrssonne - sobald der Frühling kommt, ist mein Kopf voll von Ideen für Ausflüge, Aktivitäten und Unternehmungen jeglicher Art. Dass viele dieser Ideen natürlich etwas mit Essen zu tun haben, muss ich vermutlich nicht betonen ;) Gerade hier bei uns in Greifswald, gibt es nämlich sooo viele tolle Möglichkeiten, um das herrliche Wetter, die wundervolle Natur und gemeinsame kulinarische Erlebnisse miteinander zu verbinden.

Ich denke dabei an Dinge wie eine Radtour mit Picknick am Greifswalder Bodden, Grillen am Hafen, Lagerfeuer am Strand, Frühstücken im Garten, Eis naschen nach der Uni, Pizza essen zum Sonnenuntergang und ganz viel mehr. Außerdem sind auch das gemeinsame Backen und Essen von Sommerkuchen sowie das gemütliche Trinken von eisgekühltem Bier an lauen Sommerabenden unten am Wasser des Rycks aus einem "richtigen" Greifswalder Frühjahr und Sommer absolut nicht wegzudenken. Doch wie ihr vielleicht schon erahnen könnt, sollte man bei all diesen kulinarischen Köstlichkeiten und Leckereien doch ein bisschen aufpassen, dass man am Ende des Sommers nichts plötzlich 10kg mehr wiegt und sich wundert, weshalb der Bikini des letzten Jahres plötzlich nicht mehr passt ;) Daher sollte neben all diesen wunderbaren Schlemmereien auch die gesunde Ernährung während der kommenden Monate auf gar keinen Fall zu kurz kommen. Ich persönlich versuche immer, mich, wenn ich für mich alleine koche, so gesund und ausgewogen wie möglich zu ernähren, um an den eben beschriebenen Sommerveranstaltungen auch guten Gewissens richtig zuschlagen zu dürfen ;) Vor allem Gemüse landet bei mir daher in großen Mengen und jeglichen Variationen und Zubereitungsarten täglich mindestens einmal auf dem Teller. Und wer jetzt sagt: "Gemüse? Wie langweilig!", der hat vermutlich noch nie selbst ein frisches und knackiges Grillgemüse-Sandwich zubereiten und genießen dürfen ;)


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