Montag, 30. März 2015

Apple-Pie-Cookies ohne Zuckerzusatz

Ihr Lieben, ich weiß, dass ich mir zu Anfang der Fastenzeit eigentlich vorgenommen hatte, während dieser 6/1/2 Wochen nicht zu backen und mir nach Möglichkeiten keine Keks- oder Kuchenrezepte (abgesehen von Obstbroten) ohne Zucker anzusehen. Doch heute konnte ich einfach nicht anders, als diesen Vorsatz dann doch zu brechen. Der Grund dafür ist nämlich ein meiner Meinung nach absolut geniales Blogevent, auf das ich im Internet gestoßen und an dem ich unbedingt teilnehmen wollte. Organisiert ist diese tolle Backidee von "little red temptations" anlässlich ihres zweijährigen Blogbestehens und der Grundgedanke dieser Challenge ist es, sich eines von vier zur Verfügung gestellten Keksrezepte auszusuchen und mit nur maximal vier Änderungen so kreativ und individuell wie möglich nachzubacken.
Klar, dass mir bei einer so tollen Herauforderung sofort das Essperimentierer-Herz augegangen ist. Und da dieses Cookie-Event nunmal leider nur noch bis morgen läuft, hatte ich quasi gar keine andere Wahl, als eben doch eine klitzekleine Kleinigkeit während der Fastenzeit zu backen ;)

Aber keine Angst - zuckerfrei ist dieses Rezept natürlich trotzdem. Das war logischerweise sofort die erste der vier Veränderungen, die ich an den dem Originalrezept für Apfel-Haselnuss-Cookies, für das ich mich entschieden hatte, vorgenommen habe. Außerdem habe ich mich weiterhin dazu entschlossen die Haselnüsse gegen Mandeln zu tauschen, habe drittens die Haferflocken durch Mehl ersetzt und zu guter letzt als vierte Änderung noch ein paar Rosinen mit hinzugefügt. Ich hatte mir nämlich überlegt, dass ich aus den einfachen Apfelkeksen unbedingt richtig schicke amerikanische Apple-Pie-Cookies mit einer leckeren Apfel-Mandelcreme-Füllung backen wollte. Und da in einen Apple Pie neben vielen saftigen Äpfeln, Zimt, Muskat, Vanille und etwas Zitronensaft für mich nunmal auch Rosinen gehören, habe ich sie diesem Rezept kurzerhand noch mit beigefügt.


Zweierlei Osterbrötchen - 1x herzhaft, 1x süß, 2x komplett ohne Zucker ;)


Ihr Lieben, 
der Countdown läuft – es sind nämlich nur noch 6 Tage bis Ostersonntag und damit auch bloß noch 6 Tage bis die Fastenzeit endet und ich endlich wieder naschen darf! Ich muss gestehen, so sehr mir die 6/1/2 Wochen des Zuckerentzugs auch gefallen haben, so sehr freue ich mich doch auch darauf, endlich wieder überall das essen zu können, worauf ich Lust habe, ohne ständig Extrawünsche zu äußern, Rezepte umzuändern oder mir Alternativen zu überlegen. Bis der große Schlemmertag aber erreicht ist, bleibt es natürlich auch in meiner Küche weiterhin absolut zuckerfrei, weshalb ich euch heute gerne zwei total bezaubernd aussehende und super lecker schmeckende Rezepte für Osterzöpfe ans Herz legen möchte, die ich für ein Frühstück mit zwei Freundinnen jetzt am Wochenende zum ersten Mal getestet und für absolut genial befunden habe.

Da ich auf meinen Hefezopf an Ostern nämlich absolut nicht verzichten kann, hatte ich mir während meiner Menüplanung felsenfest vorgenommen, für unseren diesjährigen Feiertagsbrunch eine zuckerfreie Alternative zu den typischen Hefezöpfen, Osterkränzen und Zimtkringeln zu entwickeln. Denn ein Osterfrühstück ohne einen richtigen Osterzopf ist doch irgendwie ein bisschen wie ein heißer Kakao ohne Schokolade. Und so stand ich am Samstag bereits in aller Frühe in der Küche, wild entschlossen eine richtig leckere, locker-leichte Hefekranzversion zu backen, mit der ich nicht nur selbst zufrieden sein würde, sondern die auch meine Freundinnen von einer zuckerfreien Ernährung überzeugen sollte. Aus Sicherheitsgründen versuchte ich mich gleich an zwei unterschiedlichen Varianten – eine herzhaft, die andere süße – um für den Fall, dass mit dem Hefeteig doch etwas schief gehen sollte, wenigstens irgendetwas zum Frühstücksbuffet beisteuern zu können. Wie sich jedoch herausstellte, war diese Sorge völlig unbegründet. Ganz im Gegenteil war ich von den Ergebnissen meiner Osterzopf-Essperimente sogar extrem begeistert. Sowohl meine herzhaften Hasenbrötchen, als auch die fluffig-süßen Minizöpfe, kamen dem Geschmack meiner bisherigen Rezepte nämlich so nahe, dass ich den Unterschied zu den zuckerhaltigen Versionen vermutlich selbst gar nicht bemerkt hätte.

Sonntag, 29. März 2015

Blaubeermarmelade zum Osterfrühstück selbstgemacht - ohne Zucker aber mit ganz viel Liebe ♥

Ihr Lieben, wie versprochen folgt heute nun meine zweite Rezeptidee für die Ostertafel am kommenden Wochenende. Nachdem ich euch gestern ja ein rustikales und sehr herzhaftes Fisch-Menü vorgestellt habe, wird es heute dafür umso süßer. Und ich muss sagen, ich ärgere mich richtig, dass ich dieses tolle Rezept nicht schon ein wenig früher entdeckt habe! Die ganze Fastenzeit über habe ich mir nämlich gewünscht, eine zuckerfreie Alternative zu Fruchtaufstrichen oder Nuss-Nougatcreme zu haben, mit der ich auch am Morgen mal etwas Süßes auf meinem Brötchen genießen kann. Und jetzt - so kurz vor Ende der Fastenzeit - habe ich es endlich gefunden. DAS perfekte Rezept für eine unschlagbar leckere und herrlich sommersüße Blaubeermarmelade, die man super selbst zu Hause zubereiten kann. Wirklich wahr - dieser violette Früchtetraum schmeckt schon fast unverschämt gut. Bereits beim Vorbereiten im noch warmen Zustand konnte ich gar nicht aufhören von ihr zu naschen. Und auch abgekühlt als Brotaufstrich oder leckeres Topping zu Joghurt oder Quark ist sie einfach nur ein Genuss.



Samstag, 28. März 2015

Fischfrikadellen auf lauwarmem Kartoffel-Gurkenbett an sahniger Senfsoße - das perfekte Karfreitagsmenü

Guten Morgen ihr Lieben,
noch ist Ostern zwar eine Woche hin, aber ihr kennt das sicher selbst - ehe man sich versieht, sind die Feiertage plötzlich da und so richtig etwas vorbereitet hat man irgendwie doch noch nicht. Deshalb habe ich in diesem Jahr daher beschlossen, mich einfach schon eine Woche früher ein bisschen auf das kommende Fest einzustimmen und möchte euch daher von heute an jeden Tag mit einer anderen Osteridee für frühlingsfrische Rezepte und passende kulinarische Dekorationen versorgen.
 
Los gehen soll dieser Oster-Marathon mit einer tollen Idee für ein leckeres Karfreitagsmenü, das sich wunderbar vorbereiten und anschließend gemeinsam in geselliger Runde mit Freunden oder Familie verzehren lässt. Traditionell ist es ja eigentlich üblich, sich an diesem Feiertag vor dem großen Schlemmen von Lammbraten, Schokohasen und sahnigen Torten eher fleischlos und leicht zu ernähren. In vielen Familien wird deshalb gerne auf Fischgerichte zurückgegriffen, da sie einen super Fleischersatz darstellen, sehr gesund sind und trotzdem richtig etwas auf dem Teller hermachen können.

Unter diese Kategorie fallen wohl ganz eindeutig auch meine heutigen Fischfrikadellen, die in Kombination mit meinem leckeren lauwarmen Kartoffelsalat und der dazu passenden Senfsoße nicht nur unverschämt gut schmecken, sondern sich zudem wunderbar bereits am Vortag vorbereiten lassen und somit dazu beitragen können, den Stress der Feiertage (falls man sich welchen macht) ein bisschen zu entzerren ;)

Freitag, 27. März 2015

Frozen Yogurt - die zuckerfreie Eisvariation

Ihr Lieben,
zum ersten Mal seit Beginn der Fastenzeit wird es bei mir so richtig zuckersüß. Und das hat auch seinen Grund. Zum einen habe ich heute nämlich endlich den gröbsten Teil meiner Hausarbeit fertiggestellt und kann somit wieder ein bisschen durchatmen und entspannen. Und zum anderen hat mein Freunde gerade eben (hoffentlich erfolgreich) die letzte Klausur seines Studiums geschrieben und somit auch eine extrem stressige und lernintensive Phasen hinter sich gebracht. Na, wenn das kein Grund zum Feiern ist, oder?

Und wie kann man sich nach so vielen Wochen voller Anspannung, Zeitdruck, Hektik und Stress am besten belohnen? Ganz genau - mit einem fruchtig-samtigen zuckersüßen Sommereis. Naja gut, streng genommen ist es eigentlich kein Eis, sondern eher ein Frozen Yogurt. Aber im Prinzip ist das ja eigentlich auch völlig egal. Denn das wirklich entscheidende an dieser Stelle ist schließlich der Geschmack - und der ist einfach hiiiimmlisch! :) ♥ Wirklich wahr, ich hätte gar nicht gedacht, dass es möglich sein kann, ganz ohne Zucker oder andere Süßstoffe ein so leckeres, aromatisches und unfassbar süßes Eis zu zaubern! Schon als ich heute Morgen in der Küche stand, um heimlich, ohne dass mein Freund es merkt, diese süße Belohnung als Überraschung für ihn zuzubereiten, konnte ich gar nicht anders, als immer mal wieder ein kleines Löffelchen zu kosten und mir die fruchtige Creme auf der Zunge zergehen zu lassen. Ist ja aber auch kein Wunder bei dem unschlagbar betörenden Geschmack dieses super schnell zubereiteten und extrem gesunden Glücklichmacher-Desserts :)

Donnerstag, 26. März 2015

Auberginen Piccolini Pizza

Ihr Lieben, 
ich hatte euch ja bereits am Dienstag verraten, dass ich zur Zeit Hals über Kopf im Unistress stecke, da ich bis morgen unbedingt eine Hausarbeit fertigstellen muss, an der es noch einiges zu erledigen gibt. Aus diesem Grund muss es auch in der Küche bei mir zur Zeit ein bisschen schneller gehen, da ich meine Zeit nicht unnötig mit langen Vorbereitungen und umständlichen Rezepten verschwenden will. Dennoch sollen bei all dem Stress und der Hektik, weder der Blog noch meine kulinarischen Gelüste zu kurz kommen, weshalb ich euch heute ein super leckeres Turbo-Rezept vorstellen möchte, dass ich gestern zum ersten Mal ausprobiert und sofort für absolut überzeugend befunden habe.

Die Idee zu diesen low-carb Minipizzen schwebt mir eigentlich schon seit Langem im Kopf, doch erst als ich gestern Mittag plötzlich das Gefühl hatte, mich mit einem leckeren aber nicht allzu aufwändigen Gericht für meine bisherige Arbeit belohnen zu wollen, habe ich es endlich geschafft sie auch wirklich einmal auszuprobieren. Und ich kann nur sagen - diese Pizzen schmecken einfach super :) Das Tolle an ihnen ist nicht nur, dass sie super fix vorbereitet sind, da man nicht erst einen Hefeteig zubereiten und gehen lassen muss, sondern vor allem die Tatsache, dass sie gerade aufgrund des fehlenden Teiges eine super gesunde, vollkommen zuckerfreie und extrem kalorienarme Alternative zu gewöhnlicher Pizza darstellen, die nicht nur optisch eine gelungene Abwechslung ist, sondern die zudem auch noch richtig lecker schmeckt.


Mittwoch, 25. März 2015

Bandnudeln mit Bärlauch-Pesto

Ihr Lieben, wisst ihr eigentlich, was mir (abgesehen von den vielen Geschmackserlebnissen, den tollen Erfahrungen, der Geselligkeit, der Entspannung, der Abwechslung) am Kochen mit am besten gefällt? Dass man - zumindest wenn man möglichst frisch, bewusst und regional kochen möchte - dadurch gleichzeitig lernt lernt, viel bewusster auf seine Zutaten zu achten und sich dementsprechend mehr nach dem Saisonkalender der verschiedenen Obst- und Gemüsesorten zu ernähren. Zwar finde ich es immer noch mehr als bedauernswert, dass es Erdbeeren nicht einfach das ganze Jahr über geben kann (die wässrigen, noch halbgrünen Importversionen im Winter zählen definitiv nicht), doch andererseits entwickelt man somit gleichzeitig eine viel höheren Sensibilität dafür, welche Zutaten man wann möglichst günstig und frisch bekommen kann und auf welche Produkte man in gewissen Zeiten eher verzichten sollte.

Wir kochen uns durch die Jahreszeiten

Schon allein der Umwelt zu liebe halte ich es für mehr als sinnvoll, tatsächlich immer die saisonalen Kalender (die sich übrigens überall im Internet finden) im Blick zu behalten. Es gibt nun einmal für alles eine Zeit und während man frische Beeren und die saftigsten Tomaten am ehesten im Sommer kaufen kann, sind der Herbst und der Winter eben eher die Zeit für deftige Gerichte mit Rüben, Kürbis oder Kohl. Natürlich kann auch ich manchmal einfach nicht der Verlockung widerstehen, mir auch in der kalten Jahreszeit ein paar frische Blaubeeren für mein Frühstücksmüsli zu kaufen (allerdings schmecken die auch einfach NIE so gut wie die im Sommer), dennoch bin ich schon bemüht, möglichst darauf zu achten, nicht unnötig auf importiertes oder überzüchtetes Obst und Gemüse zurückzugreifen, sondern lieber Produkte aus regionalem und saisonalem Anbau zu kaufen, mit denen man nicht nur der Umwelt etwas Gutes tut (denkt an euren ökologischen Fußabdruck), sondern gleichzeitig auch die heimischen Bauern und Landwirte unterstützt.

Und außerdem wäre das Naschen von zuckersüßen Stachel- oder Himbeeren und das Genießen von sonnengereiften Orangen oder saftig-aromatischen Pflaumen doch auch irgendwie nur halb so schön, wenn man sie immer das ganze Jahr über zur Verfügung hätte. Denn Vorfreude ist ja bekanntlich die schönste Freude - und genau deshalb werde ich auch jedes Jahr im Frühjahr aufs Neue kribbelig, wenn ich bei meinen Einkäufen neugierig und mit wachsamem Blick durch die Gemüseabteilungen streife, auf der Suche nach meinem absoluten Frühjahrsliebling, der je nach Wetterlage etwa ab März bei uns Saison hat und sich in die tollsten aromatischsten Gerichte überhaupt verwandeln lässt - der Bärlauch :)



Dienstag, 24. März 2015

Orientalischer Gemüsecouscous mit Spinat, Datteln und Feta

Ihr Lieben, da ich diese Woche gerade mitten im Endspurt für eine wichtige Hausarbeit stecke und dafür auch noch so einiges zu erledigen habe, gibt es heute nur einen kurzen Beitrag von mir. Doch da neben all der Lernerei und des Schreibens auch die schönen Seiten des Lebens nicht zu kurz kommen sollen, möchte ich euch mit meinem heutigen Beitrag gerne in den Orient entführen und euch ein tolles Couscous-Rezept mit einer außergewöhnlichen Mischung aus süßen und herzhaften Zutaten vorstellen.


Montag, 23. März 2015

Himbeer-Mango-Crumble - ein wahrgewordener Früchtetraum

Ihr Lieben, diejenigen unter euch, die meine Beiträge schon etwas länger lesen und mitverfolgen, haben es vermutlich schon längst bemerkt - ich bin in letzter Zeit irgendwie ein bisschen dem Geschmackszauber der Mango verfallen. Ganz egal, ob in Form eines fruchtigen Mangopuddings, als leckerer Mangolassi, in Kombination mit Avocado und knackigem Salat oder einfach nur pur - ich komme von dieser Frucht einfach nicht mehr los.

Und aus genau diesem Grund ist es auch einer meiner größten kulinarischen Träume, einmal in ein Land bzw. eine Region zu reisen, in der diese Früchte heimisch sind und dort dann den wirklichen original einzigartigen Geschmack einer der frischen und herrlich aromatischen Früchte zu kosten, die nicht künstlich vorgereift oder im rohen Zustand geerntet und nach Deutschland geschickt wurden, sondern einem quasi direkt vom Baum aus in die Hände fallen, um sofort vernascht zu werden. Ich habe nun schon von mehreren Reisefreunden, die beispielsweise in Asien oder Südamerika unterwegs waren, gehört, dass dieser Geschmack sich kaum mit dem unserer Mangos vergleichen lässt, sondern - logischerweise - um ein Vielfaches intensiver, exotischer und aromatischer ist. Hach...das klingt einfach wunderbar! :)

Da ich mich momentan allerdings weder in Australien, Mexiko oder Thailand befinde, noch in nächster Zeit den tropischen Regenwald besuchen werde, muss ich mich wohl bis zum Antritt dieser langersehnten Reise mit den hier angebotenen und ja trotzdem schon absolut köstlich schmeckenden Früchten zufrieden geben, um daraus tolle und exotische Frühstücksideen, Kuchen, Obstgerichte oder Desserts zu zaubern. So wie beispielsweise diesen Himber-Mango-Crumble hier, den ich mir zwar als süßes Frühstück zubereitet habe, der aber auch eine tolle zuckerfreie Alternative für die Kaffeetafel oder die sonntägliche Kuchenschlemmerei sein kann.



Sonntag, 22. März 2015

Knuspermüsli selbstgemacht - eine Exotic-Fruits-Granola, die ihr unbedingt probieren müsst :)

Guten Morgen ihr Lieben,
nachdem ich euch in meinem gestrigen Beitrag ja "nur" ein Rezept für ein schnelles, aber dennoch leckeres und gesundes Frühstück in Form eines erfrischenden Apfel-Fenchel-Smoothies präsentiert habe, gibt es nun heute - wo ich etwas mehr Zeit zum Frühstücken habe - eine etwas aufwändigeres, aber einfach unfassbar gutes Rezept!

Sonntag = Frühstückstag

Da der Sonntag für mich der einzige Tag der Woche ist, an dem ich definitiv nicht arbeiten muss und somit die Zeit dazu habe, mich selbst kulinarisch mal ein bisschen zu verwöhnen, darf das Frühstück hier auch gerne mal etwas üppiger und reichhaltiger ausfallen. Es macht einfach unglaublich viel Spaß und Freude an diesem Tag morgens in aller Ruhe in der Küche zu stehen, diverse Leckereien zuzubereiten und dann zusammen mit meiner Familie oder meinen Freunden zu genießen (mit meinem Freund geht das leider nie, denn aus mir völlig unerklärlichen Gründen, findet der Frühstück nämlich total doof). Doch während er morgens meist keinen Bissen herunterbekommen kann, dürfen es bei mir gerade am Wochenende auch mal ein paar würzige Rühreier mit Bacon, frisches Obst, Naturjoghurt, fruchtige Marmelade, Schokocreme, selbstgebackene Brötchen mit herzhaftem Aufschnitt oder sogar sündiges Knuspermüsli auf dem Frühstücksteller sein.

Da allerdings während meines "Projekt: zuckerfrei" jegliches Knuspermüsli, das ja nun mal leider Größenteils aus Zucker und Süßstoffen besteht, absolut verboten ist, hatte ich mich während der letzten Wochen eigentlich bereits damit abgefunden, dass ich diese süße Frühstücksleckerei wohl erst nach Ostern wieder würde genießen können. Doch weit gefehlt: denn dem Himmel sei Dank bin ich bei meiner Suche nach zuckerfreien Frühstücksrezepten vor kurzem auf ein unfassbar leckeres, fruchtiges und einmalig crunchiges Müsli gestoßen, dass sich - mit etwas Geduld - wunderbar selbst zubereiten lässt und dank der Zugabe von püriertem Obst und getrockneten Früchten sogar richtig angenehm süß schmeckt, obwohl ihm sonst weder Zucker, noch Honig oder andere Süßungsmittel beigemengt werden. Glaubt mir - diese Granola ist mit die beste, die ich je in meinem Leben gegessen habe - und falls auch ihr bekennende Müslifrühstücker seid, müsst ihr dieses Rezept unbedingt einmal selbst ausprobieren. Ich verspreche euch - es ist die Mühe absolut wert!!

Samstag, 21. März 2015

Life Balance - ein grüner Powersmoothie für den perfekten Start in den Tag

Guten Morgen ihr Lieben,
wie startet ihr eigentlich am liebsten in euer Wochenende? Mit einem schönen heißen Kaffee und der Morgenzeitung auf dem Tisch? Mit Frühstück im Bett und ausgiebigem Kuscheln mit dem Partner oder den eigenen Kindern? Oder doch lieber etwas aktiver mit Sport und Bewegung und anschließend einer schönen heißen Dusche?

Wenn es meine Zeit zulässt, beginne ich mein Wochenende am liebsten ganz gemütlich mit einer heißen Tasse Tee und einem guten Buch im Bett! Im Zusammenhang mit meiner momentanen Life-Balance Challenge versuche ich außerdem, mir jeden Morgen etwa 10 - 15 Minuten nur für mich zu nehmen. In dieser Zeit versuche ich dann auf jegliche Ablenkungen wie Bücher, Musik, Fernseher, Radio, usw. zu verzichten und stattdessen einfach meinen eigenen Gedanken und meinem Körper zu lauschen. Klingt ein bisschen verrückt? Das mag wohl sein, aber ich kann nur aus meiner eigenen Erfahrung berichten, dass man doch irgendwie deutlich ausgeglichener und entspannter in den Tag starten kann, wenn man ihn ganz bewusst und ohne Stress und Hektik beginnt. So hat man Zeit, seine Gefühle und sich selbst zu sortieren und kann anschließend deutlich gelassener in den Alltag einsteigen.

Allerdings lassen sich diese kurzen Entspannungsmomente aus Zeitgründen leider nicht immer in meinen Tag integrieren. Wenn ich früh zur Arbeit oder in die Uni muss und nicht rechtzeitig aufstehen kann, wird es selbst mit 10 - 15 Minuten manchmal richtig eng. Und da ich neben meinem Studium noch in einem Baumarkt jobbe, der logischerweise auch samstags geöffnet hat, ist es mir leider selbst am Wochenende nicht immer möglich, ganz gemütlich und mit viel Zeit wach zu werden und den Tag zu beginnen. Da ich meinem Körper aber auch an diesen Tagen etwas Gutes tun und fit und gesund zur Arbeit aufbrechen möchte, versuche ich meist, wenigstens beim Frühstück bewusst und in Ruhe den Morgen zu genießen. Und wie könnte das besser gehen, als mit einem super gesunden, grünen Powersmoothie, der einen mit seinen vielen Vitaminen und Ballaststoffen leistungsstark und ausgeglichen macht und zudem auch noch absolut lecker und ein klitzekleines bisschen nach Wellness schmeckt? :)

Freitag, 20. März 2015

Ofengeröstete Süßkartoffel Pommes - Die gesunde Alternative zu fettigen Kartoffelsticks

Ihr Lieben, wenn man sich die Menschen vorstellt, die heutzutage das Internet und die darin bereitgestellten virtuellen Kochbücher, Foodblogs und Rezeptecommunities nutzen, denken wohl die meisten von uns in erster Linie an Menschen jüngeren oder mittleren Alters, für die die Arbeit mit dem PC, das Surfen im Internet und der Umgang mit Technik aus ihrem Alltag nicht mehr wirklich wegzudenken sind. Und tatsächlich würde ich behaupten, dass genau diese Altersgruppe wohl auch die primäre Zielgruppe der meisten der angesprochenen Seiten, Blogs und Homepages ist. Dennoch darf man nicht vergessen, dass es auch immer mehr ältere Menschen und Senioren gibt, die sich mit den Features und Funktionen des World Wide Web vertraut gemacht haben, um ebenso wie ihre Kinder und Enkel von den scheinbar unendlichen Möglichkeiten, die dieses Informationsmedium bietet, zu profitieren.

Oma goes online

Und genau zu diesen Menschen gehört tatsächlich auch meine Oma. Zwar nutzt sie das Internet hauptsächlich dafür, über E-Mail mit Bekannten und ihrer Familie in Kontakt zu bleiben (ich kann mich ganz genau darauf verlassen, dass jeden Freitag oder spätestens Samstagmorgen ein Wochenendgruß von ihr in meinem Postfach eintrudelt), dennoch steht sie auch anderen Funktionen und Webdiensten durchaus offen gegenüber, wenn man sie mit diesen vertraut bzw. sie auf ihre Existenz hinweist. Und da dieser Blog mir sehr am Herzen liegt und ich hier neben meinen liebsten Rezepten auch eine Menge persönlicher Informationen und Gedanken offenbare, habe ich ihr am letzten Wochenende einfach mal den Link dazu in meiner Wochenendgruß-Antwortmail geschickt - gespannt darauf, ob sie ihn wohl tatsächlich öffnen und auch lesen würde. Und was soll ich sagen? Gleich heute - pünktlich zum Wochenende - habe ich von ihr eine super liebe Mail bekommen, in der sie mir nicht nur erklärt hat, dass ihr mein Blog sehr gut gefalle, sondern in der sie sogar schreibt, dass sie sich bereits ein paar der Rezepte abgespeichert habe. Vor allem das Süßkartoffelrösti klinge sehr interessant. Und da sie doch schon seit längerer Zeit mal etwas mit diesem bisher unbekannten Gemüse zubereiten wolle und sei dieses einfach aber lecker klingende Rezept eine tolle Anregung für ihr eigenes Kochbuch gewesen.

Liebe Oma, falls du auch weiterhin fleißig meinen Blog liest und dabei auch über diesen Eintrag hier stolpern solltest, möchte ich dir an dieser Stelle sagen, dass ich mich über dein Feedback sehr gefreut habe. Und damit du auf deine Süßkartoffel-Inspirationsliste noch ein weiteres tolles Rezept setzen kannst, gibt es heute - extra für dich - ein unglaublich lecker schmeckendes und total gesundes Gericht, in dem die rötliche Knolle ebenfalls verwendet wird.

Donnerstag, 19. März 2015

Mug Cake - der wandelbare Frühstückskuchen aus der Tasse

Habe ich eigentlich schonmal erwähnt, dass ich finde, dass Frühstück für mich die absolut leckerste und tollste Mahlzeit des Tages ist? Vor allem jetzt, wo ich langsam wieder damit beginne, vernünftig und normal zu essen, kann ich gar nicht mehr nachvollziehen, wie ich es so lange geschafft habe, mir diese tolle Mahlzeit täglich aufs Neue selbst zu verbieten.

Es gibt einfach viiiel zu viele tolle und leckere Rezepte, die sich perfekt dafür eignen, einem den Beginn des Tages mit einem belebenden und gesunden Frühstück so angenehm und entspannt wie möglich zu machen. Ganz egal, ob Joghurt mit frischen Früchten, selbstgemachtes Knuspermüsli, Porridge, frische Brötchen mit Frischkäse und Tomaten oder eine kernige Scheibe Brot rustikal belegt mit Meerrettich, Salat und etwas Lachs - die Liste an Gerichten, die mein Frühstücker-Herz höher schlagen lässt, ist lässt sich noch unendlich weiterführen. Vor allem am Wochenende, wenn man viel Zeit und Ruhe hat, liebe ich es, ganz entspannt zusammen mit meiner Familie oder meinen Freunden zu frühstücken, verschiedenste Gerichte zuzubereiten und sich den ganzen Morgen über immer mal wieder an einer der Leckereien zu bedienen. Frühstück ist für mich einfach eine super gesellige und fröhliche Mahlzeit, bei der wirklich jeder - ganz egal ob Naschkatze oder herzhafter Genießer - voll und ganz auf seine Kosten kommt.

Und um euch auch direkt zu beweisen, dass ein schnelles Frühstück am Morgen auf gar keinen Fall eintönig oder langweilig sein muss, sondern es auch ganz viele ausgefallene und ebenso schnell zubereitete andere Rezepte gibt, die man sich als gesunde Alternative zu Brot, Brötchen oder Müsli zubereiten kann, habe ich euch heute einen super leckeren Frühstücks-Tassenkuchen mitgebracht, der in Windeseile fertig ist und sich nach Bedarf ganz individuell an jeden Geschmack anpassen lässt!

Mittwoch, 18. März 2015

Soulfood pur - Chicken Sandwich Burger mit Rucola und Tomatenpesto

Soulfood - allein der Klang dieses Wortes hat schon etwas Angenehmes, Beruhigendes und Zufriedenstellendes - findet ihr nicht? Außerdem gefällt mir der Gedanke nicht nur um des Essens willen zu essen, sondern damit gleichzeitig der eigenen Seele und dem körperlichen Wohlbefinden etwas Gutes zu tun, absolut super! :)

Nahrung für die Seele

Ich muss gestehen, dass bis vor kurzem bei mir vermutlich fast ausschließlich süße Gerichte und Naschereien in den Top-Ten meiner persönlichen Soulfood-Rezepte gestanden hätten. Ein dampfender Schokoladenpudding zum Beispiel. Oder ein heißer, selbstgemachter Milchreis mit flüssiger Butter und dem dem verführerischen Duft nach Zimt und Zucker (Das Rezept von meiner Mama ist da der absolute hammer - verrate ich euch hier ganz bestimmt auch noch). Und ganz vielleicht hätte es auch eine selbst belegte Pizza vom Grill mit frischen Tomaten, Artischocken, Spinat, Hähnchen und gaaanz viel Käse noch auf die Liste meiner liebsten Seelenwärmer-Gerichte geschafft. Doch ansonsten muss ich gestehen, dass ich definitiv eher eine ziemlich große Naschkatze bin, wenn es darum geht, mir kulinarisch Mal etwas Gutes zu tun.

Doch bekannterweise sind Süßigkeiten, Kuchen und Schokopudding zur Zeit komplett von meinem Speiseplan gestrichen, weshalb ich mich in letzter Zeit immer mehr mit den rustikalen Verlockungen der herzhaften Küche angefreundet habe. Und ich muss gestehen - auch unter den deftigen Gerichten, gibt es durchaus einige Rezepte, die meinen süßen Seelentröstern durchaus das Wasser reichen können, wenn es darum geht, meinem Gaumen zu schmeicheln. Denn tatsächlich steht seit gestern Mittag dieser Chicken-Sandwich-Burger, der nicht nur für die Geschmacksknospen ein absolut intensiven Erlebnis ist, sondern mit seinen herrlichen Aromen, dem unwiderstehlichen Duft und der überzeugenden Optik auch im Bezug auf den Wohlfühlfaktor keine Wünsche offen lässt, unangefochten an der Spitze meiner stimmungsaufhellenden Seelentröster 


Dienstag, 17. März 2015

Mandelmilch - eine zuckerfreie Alternative zu Kuhmilch, Sojamilch und co.

Ihr Lieben, auch wenn ich persönlich während meines "Projekt: zuckerfrei" nicht auf den Verzehr von "normaler" Kuhmilch verzichte, ist mir doch bewusst, dass es viele Menschen gibt, die entweder gezwungen sind, sich generell lactosefrei zu ernähren oder die zumindest während der Fastenzeit auch gerne auf den in Milch enthaltenen Zucker verzichten wollen. Doch auch wenn ich für mich in meinen Regeln festgelegt habe, dass ich "nur" auf industriell zugesetzten Zucker verzichten möchte, weshalb Milchzucker ebenso wie Fructose in Obst nicht unter diese Kategorie fallen, finde ich es dennoch immer wieder spannend, auch mal pflanzliche Alternativen kennenzulernen und auszuprobieren.

Selbst ist die Frau

Daher habe ich mir während der letzten Zeit auch immer Mal wieder Produkte wie Mandelmilch, Sojamilch, Reismilch, Kokosmilch und viele andere Variationen gekauft und auf ihren Geschmack hin getestet. Vor allem die Mandelmilch hatte es mir dabei besonders angetan. Dieses herrlich süßliche, leicht nussige Aroma passt einfach hervorragend zu Müslis und Obstshakes und ist auch so ein leckerer Snack für Zwischendurch. Allerdings kostet diese Milchalternative im Einzelhandeln leider knapp 3 Euro und enthält zu allem Überfluss auch noch künstlich zugesetzten Zucker (wie übrigens auch eine ganze Vielzahl an Sojaprodukten - wer hätte das gedacht), was sie für mich zur Zeit sowie zu einem verbotenen Produkt macht. Da ich während meiner Recherche für tolle, zuckerfreie Rezepte allerdings immer wieder auf Smoothies, Desserts und Gerichte gestoßen bin, in denen Mandelmilch verwendet wurde, habe ich mich nun also dazu entschlossen, dieses Getränk einfach einmal selbst herzustellen. Das ist nämlich erstens gar nicht schwer, benötigt zweitens im Prinzip nur zwei Zutaten und kostet drittens im Verhältnis deutlich weniger als die Fertigversion im Internet.


Montag, 16. März 2015

Phat Thai - oder Chaosküche vom Feinsten

Hauptsache es schmeckt

an diesem Wochenende habe ich es mal wieder gewagt mich zusammen mit meinem Freund in die Küche zu stellen und gemeinsam ein leckeres Abendessen zuzubereiten. Bratnudeln sollten es werden - darüber waren wir uns beide einig. Die Idee zu diesem Gericht war uns schon während der letzten Woche gekommen. Da waren wir nämlich zusammen nach einem fleißigen Lerntag einkaufen und mein Freund wollte sich für das Abendessen noch schnell eine Portion gebratene Nudeln am Asiastand auf dem Parkplatz holen. Allerdings stellte sich schnell heraus, dass dies keine sonderlich tolle Entscheidung gewesen war. Nachdem wir nämlich zunächst ewig auf das im Verhältnis ziemlich teure Essen warten mussten und dabei genau beobachten konnten, wie eine Fertigsoße nach der anderen lieblos in den Wok geworfen wurde, schmeckte das Essen dann leider auch noch absolut nichtssagend, langweilig und fad (sagt zumindest mein Freund, ich konnte ja leider nicht probieren, sondern nur anhand der Optik urteilen). Diese Enttäuschung konnten wir als begeisterte Essperimentierer natürlich nicht auf uns sitzen lassen und beschlossen noch am selben Abend, dass wir das bestimmt besser könnten und daher noch dieses Wochenende unsere eigenen asiatischen Bratnudeln kochen würde. Also suchte ich im Internet nach einem passenden und appetitlich klingenden Rezept für das wir dann gemeinsam einkaufen gingen, um anschließend voller Motivation und Vorfreude in der Küche zu verschwinden. 

Allerdings stellte sich blöderweise heraus, dass es auch bei unserem Gericht noch einige Schwächen gab, die sich beim nächsten Mal durchaus verbessern ließen. So waren unsere Augen beispielsweise mal wieder größer, als der Magen, weshalb die Menge an Nudeln, die wir für das Gericht kochten, viiiiel zu groß war (kennt ihr das auch, dass man jedes Mal denkt, dass die Nudelportion so klein aussieht, dann lieber ein bisschen mehr kocht und am Ende massig Reste hat?). Aus diesem Grund wurde unser Phat Thai also eher zu einem klebrigen Nudelbrei statt zu der eigentlich geplanten cremigen Nudelpfanne. Außerdem schafften wir es, gleich zweimal hintereinander die kompletten Erdnüsse in der Pfanne zu vergessen und zu verbrennen, was kurzzeitig für ein absolutes Stimmungstief in der Versuchsküche sorgte. Doch immerhin - nachdem wir die Nüsse (die ja nun fast alle im Müll gelandet waren) größtenteils durch Sesam ersetzt hatten - konnten wir beim Kosten unseres Phat Thais glücklicherweise erleichtert feststellen, dass es auch trotz der optischen Schwächen absolut lecker schmeckte. Schön würzig, mit einer asiatischen Note von Ingwer und Chilli und einem angenehmen Biss. Definitiv also ein Gericht, dass sich nachzukochen lohnt, auch wenn es auf den ersten Blick vermutlich keinen optischen Schönheitspreis gewinnen würde.


Sonntag, 15. März 2015

Süßkartoffelchips, herzhaftes Popcorn und weitere zuckerfreie Snackideen

Guten Morgen ihr Lieben,
wie versprochen gibt es heute von mir einen Post zum Thema "zuckerfreie Snackideen" mit zwei fixen Rezepten und ein paar praktischen Anregungen für schnell zubereitete Kleinigkeiten, die sich wunderbar als Zwischenmahlzeiten oder Knabberei am Abend eignen, sehr lecker schmecken und trotzdem komplett ohne einen Zusatz von Zucker oder anderen Süßungsmitteln auskommen.

Bevor ich mit der Fastenzeit begonnen habe, war es für mich vollkommen selbstverständlich mindestens einmal am Tag (meistens jedoch deutlich öfter) zum Kühlschrank, Vorratsregal oder der Naschschublade zu gehen und mir eine kleine "Belohnung" oder einen schnellen Snack für Zwischendurch zu genehmigen. Ganz egal ob aus Frust, Langeweile, Hunger oder anderen Gründen - ich denke diese Form der kleinen Imbisse für zwischendurch kennt wohl jeder von uns nur zu gut. Doch da während des "Porjekt: zuckerfrei" nunmal die meisten Arten von Süßkram, Schokolade, Keksen, Chips, usw. wegfallen, ist es durchaus spannend, sich einmal damit zu beschäftigen, welche gesunden und zuckerfreien Alternativen es eigentlich noch gibt und wo man diese kaufen bzw. wie man sie sogar selbst zubereiten kann.


Samstag, 14. März 2015

Low-carb Zucchini Nudeln

Guten Morgen ihr Lieben,
nachdem es ja bereits am Freitag bei mir eine große Dinnerrunde mit selbstgemachten Wraps, allerlei Soßen, kühlem Bier und leckeren Snacks gab und ich auch gestern beim gemeinsamen Bratnudeln-kochen mit meinem Freund (Rezept folgt natürlich noch) ordentlich zugeschlagen habe, gibt es heute mal wieder ein "figurfreundliches" Rezept, das komplett ohne Kohlenhydrate auskommt, aber dennoch total lecker schmeckt und richtig lange satt macht.

Offen gestanden stehen diese Zucchini-Nudeln schon seit einer gefühlten Ewigkeit auf meiner Küchen To-Do-Liste, aber irgendwie habe ich es bisher nie geschafft, diesen Kochplan auch tatsächlich in die Tat umzusetzen. Doch dank meines super lieben Bruders, der mir kurz nach Weihnachten ganz überraschend einen Spiralschneider gekauft hat, stand der Zubereitung dieses Rezepts nun wirklich nichts mehr im Wege. Und daher habe ich mich im Rahmen eines neuen Essperiments nun endlich daran gewagt, selbst auszuprobieren, ob Gemüsespaghetti tatsächlich ein passender Ersatz für "richtige" Nudeln, wie viele von uns sie lieben,sein können.




Freitag, 13. März 2015

Frühstück 2 go - zuckerfreies Birchermüsli und eine kleine Krise

Ich habe gesündigt...

Ihr Lieben, ich ärgere mich wirklich immer noch total über mich, aber gestern bin ich doch tatsächlich unfreiwillig und aus Leichtigkeit in eine wirklich vermeidbare Zuckerfalle getappt. Wie das passieren konnte? Ganz einfach. Ich war mit meinen Mädels zum Wrap- und Fernsehabend verabredet, zu dem jeder ein paar leckere Zutaten mitbringen sollte aus denen man sich dann nach Lust und Laune seinen Wrap selbst belegen konnte. An sich eine tolle Idee, die sich danke meiner zuckerfreien Wraps auch in der Fastenzeit wunderbar umsetzen lässt. Und dank der tollen Auswahl an frischem Gemüse, Salat, Fleisch, Käse und Dips fühlte ich mich tatsächlich ein bisschen wie in einem Schlemmerparadies. Unglücklicherweise war ich von unserer tollen Auswahl und den leckeren Zutaten sogar so beeindruckt, dass ich völlig automatisch sofort damit begann, mir meinen ersten Wrap mit einem leckeren selbstgemachten Knobi-Dip meiner Freundin zu bestreichen. Kurz die Finger abgeleckt, sollte es direkt an die nächste Zutat für meine Füllung gehen, als es mir plötzlich wie ein Blitz durch den Kopf schoss: "Ach du scheiße - was ist in deinem Dip eigentlich alles drin?" Und - ihr ahnt es schon - natürlich hatte sie Zucker hinzugefügt. Zwar ging ich sofort in die Küche, wischte die Creme mit etwas Küpchenkrepp ab und belegte mir meinen Wrap anschließend mit meiner eigenen, zuckerfreien Paprikacreme, doch die kleine Portion, die ich bereits von meinen Fingern abgeschleckt hatte, lies sich an dieser Stelle natürlich nicht mehr zurücknehmen. So ein Ärger.

Irgendwie ist man mittlerweise einfach schon so daran gewöhnt, sich selbst alles ohne Zucker zuzubereiten, dass man manchmal tatsächlich vergisst, dass andere Leute das nicht unbedingt machen und daher achtlos Dinge probiert oder kauft ohne genau auf die Zutaten zu schauen. Beim nächsten Mal werde ich also definitiv wieder besser aufpassen und genau darauf achten, welche Bestandteile in den Dingen, die ich esse wirklich enthalten sind. Und um diesen Fauxpas schleunigst wieder mit einem gesunden "Gegenpart" auszugleichen, gab es heute morgen ein Frühstück, dass garantiert völlig zuckerfrei war, aber trotzdem herrlich süß und fruchtig schmeckte - ein sahniges Birchermüsli mit frischen Früchten, knackigen Nüssen und einem Hauch von Zimt.


Donnerstag, 12. März 2015

Tofuliebe - vegetarisch gefüllte Zucchini auf Paprikareis


Hallo ihr Lieben,
nicht umsonst habe ich mich, als ich vor knapp drei Wochen hier vor meinem PC saß, und mir überlegt habe, was meinen Blog besonders machen und wofür er herausstechen soll, für den Titel "Das Essperiment" als Namen und Aufhänger dieser Seite entschieden. Denn bei der Suche nach einem passenden Namen für diese Seite, ist mir klar geworden, dass ich in meiner Küche unglaublich gerne herumexperimentiere. Ich finde es langweilig, immer nur die gleichen, altbekannten Gerichte zu kochen (was nicht heißt, dass es nicht ein paar tolle Klassiker gibt, die auch ich immer wieder gerne zubereite), sondern habe viel mehr Spaß daran, mich an neuen, unbekannten Rezepten auszuprobieren und Gewürze, Zutaten und Zubereitungsweisen zu erproben, die ich bisher noch nicht gekannt habe.
.
Aus genau diesem Grund habe ich mich gestern auch dazu entschlossen, ein neues Produkt in meine Küche einziehen zu lassen, dass zwar schon lange nichts Ungewöhnliches in unseren Supermärkten ist, bisher dennoch nie den Weg in meinen Herd gefunden hat. Die Rede ist von Tofu. Schon seit längerer Zeit habe ich in meinem Vorratsschrank ein Stückchen Räuchertofu liegen, das ich mir aus Neugierde mal gekauft, dann aber doch lange nicht verarbeitet habe. Doch nachdem mir vor kurzem ein Blick auf die Zutatenliste zeigte, dass sich darin kein Zucker versteckt, konnte ich mich nun doch dazu durchringen, dieser für viele Vegetarier völlig selbstverständlichen Fleischalternative auch mal eine Chance zu geben (vllt fehlen mir dann ja auch die Würstchen nicht mehr so sehr, hihi). Und da ich sowieso noch eine halbe Zucchini im Kühlfach hatte, die dringend verwertet werden musste (Ja, mal wieder eine Resteverwertungsrezept), gab es bei mir zum Mittag gefüllte Zucchini mit Tomatentofu auf einem saftigen Paprikabett an Reis.


Mittwoch, 11. März 2015

3 Wochen ohne Zucker - eine Zwischenbilanz

Heute mal kein Rezept

Ihr Lieben, als ich gestern einen Blick auf meinen Kalender warf, konnte ich es selbst kaum fassen. Tatsächlich sind seit des Beginns meines "Projekt: zuckerfrei" inzwischen genau 3 Wochen vergangen. Unfassbar wie die Zeit verfliegt. Umso mehr ist es daher nun aber an der Zeit für ein etwas ausführlicheres Zwischenfazit und einen kleinen Erfahrungsbericht darüber, wie es mir bisher mit dieser Form der Ernährungsumstellung während dieser Wochen ergangen ist.

Doch wo fängt man bei so viel neuen Erfahrungen, Eindrücken, Rezepten und Erlebnissen überhaupt mit der Auswertung an? Über einige meiner teilweise recht abenteuerlichen Erfahrungen habe ich euch ja schon in den letzten Wochen berichtet. Heute werde ich den Fokus daher eher darauf legen, wie es mir persönlich in meinem Alltag und mit meinem Körper während der letzten 3 Wochen so ergangen ist.






Dienstag, 10. März 2015

Picknick 2.0 - Fingerfood mit zuckerfreien Möhren- und Spinatbällchen

Guten Morgen ihr Lieben,
in meinem gestrigen Post habe ich euch ja schon das tolle Rezept für die leckeren Frühstücksbrötchen verraten, die ich am Sonntag zum Sonntagsfrühstück an der Ostsee vorbereitet habe. Und, wie versprochen, soll heute nun das Rezept für die Möhren- und Spinatbällchen folgen, die es für den gesunden Vitamin-Kick ebenfalls in unseren Picknickkorb geschafft haben.

Generell eignen sich diese kleinen Powerbälle wunderbar als leichter Snack für zwischendurch, als tolle Beilage zu Fleisch- oder Fischgerichten und als Fingerfood auf jedem Buffet. Ich habe mir dieses Rezept direkt in meinen "zuckerfreie-Snacks-Ordner" auf meinem Computer gespeichert und kann mir gut vorstellen, sie zum nächsten Fernsehabend mit meinen Mädels oder für die nächste Party einfach gleich nochmal zuzubereiten und als gesunde und zuckerfreie Alternative zu Chips, Frikadellen, Kuchen und co. mitzubringen ;-)



Montag, 9. März 2015

Wir machen Picknick - Zuckerfreie Frühstücksbrötchen mit Vollkorn

Die ersten Frühlingsgefühle

Guten Morgen, ihr Lieben. All jene von euch, die mir auf Instagram folgen, haben gestern ja schon gesehen, dass mein Freund und ich das wundervolle Wetter dazu genutzt haben, unser Mittagessen zu einem Picknick umzuwandeln und statt in unserem Wohnzimmer lieber mit Blick auf das Meer und Sonne im Gesicht unser Essen zu genießen :) Nachdem ich ihn mit meiner Power-Hühnersuppe am Samstag ja noch gesund pflegen und wieder auf die Beine helfen musste, konnten wir den sonnigen Tag und die ersten Vorboten des Frühlings daher gestern umso mehr genießen. An solchen Tagen liebe ich das Leben am Wasser, die Nähe zur Ostsee und den salzig-frischen Seewind, der einem hier ein ständiger Begleiter ist, wirklich über alles. Und wie könnte man einen solch wundervollen Frühlingstag besser abrunden, als mit einem leckeren Mittagessen unter blauem Himmeln in den ersten warmen Sonnenstrahlen des Jahres?!

Um den Tag also vollkommen zu machen, packte ich neben meiner Kamera und einer weichen Decke, auch noch noch einen leckeren Picknickkorb gefüllt mit heißem Tee, frischem Obst, saftigen Gemüsebällchen und knackigen Vollkornbrötchen inklusive zwei passender Dips mit in unsere Ausflugstasche. Was genau sich hinter diesen ominösen Gemüsebällchen verstecken mag, das verrate ich euch gerne morgen. Doch da Sonntag bei mir ja bekanntlich mein Backtag ist und ich euch daher meine neue Kreation des "Sonntagssalz" nicht vorenthalten will, gibt es heute erstmal das Rezept für die super gesunden, knackigen und herrlich sättigenden Vollkornbrötchen, die wir uns gestern mit Blick aufs Meer haben schmecken lassen :)


Sonntag, 8. März 2015

Kampf den Erkältungsviren mit Tom Kha Gai

Jetzt erstmal ne schöne heiße Suppe

Achja.. es ist Erkältungszeit. Wo man momentan auch hinsieht oder -hört, überall sind die Leute am niesen, husten, kränkeln, jammern. Ist ja bei dem kalten, ungemütlichen Wetter der letzten Wochen auch nicht wirklich verwunderlich. Toi, toi, toi - bisher bin ich glücklicherweise weitestgehend von dieser bösen Grippewelle verschont geblieben (ich ernähre mich ja schließlich zuckerfrei und damit absolut gesund :D), doch dafür hat es meinen Freund dieses Wochenende gleich umso mehr erwischt.

Und ihr wisst ja, wie Männer so sind, wenn sie erstmal krank sind. Sie leiden und jammern, quängeln und nörgeln und sind sowieso eigentlich dem Tode nahe. Um also das Schlimmste zu verhindern und den armen, schwächlichen Mann vor einem Totalausfall während der nächsten Woche zu retten, habe ich am Samstag spontan meinen ursprünglichen Essensplan über Bord geworfen, und mich stattdessen für das Hausmittel schlechthin - die gute alte Hühnersuppe - entschieden.

Doch einfach nur Brühe, Gemüse und ein bisschen Huhn? Nein, das erschien mir dann doch etwas zu langweilig. Und da ich ja glücklicherweise in meiner Rezeptezauberkiste direkt eine andere, exotischer Variante dieses Küchenklassikers, die ich schon immer einmal ausprobieren wollte, finden konnte, machte ich mich schnurstracks auf den Weg in den Asialaden meines Vertrauens, um dort die nötigen Zuaten für meine Tom Kha Gai einzukaufen



Samstag, 7. März 2015

Urlaubs-Soulfood: Farfalle Mediterran

Hach, es gibt sie einfach, diese Tage, an denen man sich nichts sehnlicher wünscht, als einfach mal dem grauen Alltag, dem Stress und der Hektik des täglichen Lebens zu entfliehen und an einen herrlichen, sorgenfreien Ort zu reisen, an dem man die Seele baumeln lassen und alle Probleme vergessen kann. Dann sitzt man verträumt am Fenster, blickt hinaus auf die regnerischen Straßen und ist in Gedanken längst an einem weit entfernten Ort. Im Skiurlaub vielleicht, auf Wandertour in den Bergen oder an einem sonnigen Strand in der Karibik.

Auch ich wünsche mir bei meinem ganzen Unistress, den Vorbereitungen für das kommende Semester und der Arbeit an meinen Hausarbeiten momentan immer wieder, ich könnte einfach mal für ein paar Stunden aus diesem tristen Einerlei eintfliehen und mich wenigstens für einen kurzen Moment so entspannt, erholt und leicht wie im Urlaub fühlen. Da momentan aber weder meine freie Zeit, noch die doch eher knappe Studentenkasse eine solche Reise tatsächlich zulassen würden, habe ich mir einfach eine kleine Alternative überlegt. Einen Trick 17 quasi, mit dem man ganz spontan jederzeit und ohne viel Aufwand wenigstens während der halben Stunde Mittagspause am Tag gedanklich und kulinarisch für ein paar Augenblicke ab in den Urlaub reisen kann :)

Freitag, 6. März 2015

Weniger Zucker - mehr Genuss mit Peanutbutter-Banana-Baked Oatmeal

Leute lasst den Zucker sein

Es ist, als hätte ich vor zwei Wochen, als ich mich für den Verzicht auf industriellen Zucker entschieden habe, schon geahnt, was die Weltgesundheitsorganisation diese Woche fest beschließen würde. Denn tatsächlich wurde gerade gestern der empfohlene Anteil von Zucker, den ein Mensch am Tag zu sich nehmen soll, drastisch um die Hälfte reduziert. Anstatt der bisherigen 10% wird nun empfohlen den Anteil von Zucker in der täglichen Ernährung auf maximal 5% (sprich 6 Teelöffel) zu reduzieren, um sich sich selbst und den eigenen Körper vor den immer stärker verbreiteten Krankheiten wie Fettleibigkeit, Karies, Diabetes und Krebs zu schützen. Denn tatsächlich enthält allein eine Dose Limonade etwa 10 TL Zucker, also schon fast die doppelte Menge von dem, was für unseren Körper eigentlich gesund ist.

Während der letzten zwei Wochen ist mir auf jeden Fall immer mehr bewusst geworden, wie viel Zucker die Lebensmittelindustrie in auf den ersten Blick völlig harmlos erscheinenden Lebensmitteln eigentlich versteckt. Vor allem Ketchup, Fruchtjoghurt, Salatsoßen und viele Soja- oder Lightprodukt enthalten eine ganze Menge des industriell zugefügten Süßstoffes und sorgen somit dafür, dass die Produkte zwar irgendwie aromatischer schmecken, wir aber leider auch ganz unbewusst jeden Tag deutlich mehr Zucker konsumieren, als es eigentlich gesundheitlich vertretbar wäre. Umso mehr fühle ich mich nun natürlich in meinem "Projekt: zuckerfrei" bestärkt, mit dem ich es hoffentlich schaffen kann, auch andere Menschen davon zu überzeugen, sich wieder bewusster zu ernähren und frisch und gesund einzukaufen und zu kochen. 

Wie wäre es für den Anfang zum Beispiel mit diesen überbackenen Haferflocken mit Erdnussbutter und Bananengeschmack? Total lecker, absolut leicht herzustellen und völlig frei von Zucker schmecken sie nämlich ganz wunderbar als süßes Frühstück oder als kleiner Snack am Nachmittag, wenn einen doch Mal der Süßigkeiten-Hunger packen sollte.

Donnerstag, 5. März 2015

Süßkartoffelrösti mit Kräuterquark und Lachs

Die Kartoffel, die gar keine Kartoffel ist 

Als ich vorgestern Abend im Supermarkt an der Kasse stand, um mich nach der Arbeit noch schnell mit den wichtigsten Zutaten für die nächsten Tage auszustatten, sah mich die Kassiererin mit einem etwas unsicheren Blick an, deute auf meine Süßkartoffel und fragte: "Sagen Sie mal, was genau kochen Sie daraus eigentlich so? Machen Sie das einfach wie ganz normale Kartoffeln?" Ich war zugegeben ein bisschen überrascht davon, direkt an der Supermarktkasse nach Rezepttipps gefragt zu werden, aber da ich in meinem Kopf tatsächlich noch so viele Ideen habe, was ich aus dieser herrlichen Knolle in meiner Küche noch alles so zaubern könnte, betete ich der armen Frau gleich eine ganze Liste an Ideen vor, wie sie dieses Gemüse am besten verwenden könne: Süßkartoffelsuppe, Süßkartoffelpommes mit Currydip, Süßkartoffel-Frittata, Süßkartoffelpüree,... ich hätte noch ewig so weitermachen können.

Schade eigentlich, dass vielen Menschen dieses Gemüse so fremd erscheint, dass sie sich gar nicht wirklich trauen, Rezepte damit auszuprobieren. Denn tatsächlich ist die ursprünglich aus Südamerika stammende rote Knolle nicht nur wahnsinnig lecker, sondern dank der vielen in ihr enthaltenen Vitamine und Nährstoffe, extrem gut für die Gesundheit, da sie uns vor Bluthochdruck, Diabetes, Krebs, Rheuma, Alzheimer und vielen weiteren Krankheiten schützen kann.

Ihr seht also - es spricht durchaus einiges dafür dieser unscheinbaren Knolle einmal eine Chance zu geben und ihr einen Platz in der heimischen Küche einzuräumen. Und ihr könnt mir sicher sein, nachdem ihr ihrem süßlich-nussigen Geschmack erst einmal verfallen seid, werdet ihr Christopher Columbus dafür danken wollen, dass er sich dazu entschlossen hat, die damals noch völlig artfremde "Batate" hier zu uns nach Europa zu bringen ;) 



Mittwoch, 4. März 2015

Zwei Wochen zuckerfrei sind geschafft - darauf gibt's erstmal einen Bananen-Blaubeer-Kuchen

Fazit Nr. 2

Kaum zu glauben, aber wahr. Nun sind tatsächlich schon zwei ganze Wochen vergagengen, seit ich mich dazu entschieden habe, meine Ernährung zuckerfrei umgestellt habe, und ich bin wirklich mehr als überrascht, wie gut das eigentlich funktioniert. Nachdem die erste Woche teilweise sehr anstrengend war und mich vor einige Herausforderungen gestellt hat, ist es mir in Woche 2 nun schon deutlich leichter gefallen, mich zuckerfrei zu ernähren ohne dabei das Gefühl zu haben, auf irgendetwas verzichten zu müssen.

Langsam aber sicher hat man den Dreh raus und weiß, welche Produkte man kaufen kann und welche nicht bzw. wie sich Zuckerfallen umgehen und gesunde Alternativen finden lassen. Was ich tatsächlich niemals gedacht hätte, ist dass es mir so einfach fallen würde, auf Süßigkeiten, Kuchen, usw. zu verzichten. In den letzten Jahren bin ich während der Fastenzeit manchmal fast verrückt geworden, wenn ich in den Supermärkten bereits die ganzen Ostersüßigkeiten bewundern musste oder meine Freundinnen beim Mädelsabend Chips und Schokolade mitgebracht haben. Doch in diesem Jahr lässt mich das alles überraschend kalt. Klar - ab und zu habe ich auch mal Lust auf etwas Süßes. Aber dann greife ich einfach zu etwas frischen Obst, ein paar Trockenfrüchten oder einem zuckerfreien Müsliriegel und schon hat sich das Problem wie von selbst gelöst ;)

  
Ich denke, dass diese Gelassenheit zum einen daran liegt, dass ich mit meiner gesamten Ernährungsumstellung und diesem Blog so beschäftigt bin, dass ich einfach gar nicht die Zeit habe, ständig über Süßigkeiten nachzudenken und dass es zum anderen auch damit zusammenhängt, dass ich mir eben nichts verbieten muss, sondern auch guten Gewissens mal zu zuckerfreiem Knabberzeug oder naturgesüßten "Naschereien" greifen kann. 

Und genau deshalb möchte ich euch heute unbedingt eine solche Nascherei vorstellen. Anlässlich zum Geburtstag meines Papas habe ich nämlich ein super leckeres und absolut zuckerfreies Bananen-Blaubeer-Brot gebacken. Durch die Bananen ist es von Natur aus schon herrlich süß und wenn man dann noch etwas selbstgemachtes Dattelmus hinzugibt, schmeckt dieses tolle Gebäck 1 zu 1 wie ein "normaler" Bananenkuchen - nur das er eben viiiiel gesünder ist und man sich ohne schlechtes Gewissen auch gerne noch ein zweites Stück davon nehmen darf ;)

Dienstag, 3. März 2015

Resteverwertung vom feinsten mit gelber Paprikasuppe

Gegen den Wegwerfwahn

Ihr Lieben, wenn ich im Bezug auf das Thema Essen eine Sache absolut nicht leiden kann, dann ist das die Verschwendung von Lebensmitteln und das Wegwerfen von Essen, wenn es sich eigentlich vermeiden lässt. Es ist mir unerklärlich wieso viele Menschen teilweise völlig achtlos und unumsichtig mit Nahrungsmitteln umgehen. Sie gehen einkaufen, obwohl im Kühlschrank noch Reste sind, kochen neue Gerichte, obwohl auf dem Herd noch eine Portion von gestern steht, die heute nur nicht mehr so verlockend aussieht oder werfen Lebensmittel einfach weg, weil sie nicht mehr so frisch aussehen oder einfach weil das Mindesthaltbarkeitsdamut überschritten wurde (Jetzt mal ehrlich, es ist ein MINDEST-haltbarkeitsdatum, im Normalfall sieht oder schmeckt man doch, ob das Produkt noch gut ist und muss es nicht einfach achtlos entsorgen!!!).

Dabei lässt sich diese Lebensmittelverschwendung so einfach vermeiden. Aus braunen Bananen zum Beispiel sind im Handumdrehen Pancakes, Bananquark oder Früchtebrot gemacht, altes Brot lässt sich wunderbar mit Wasser bestrichen im Ofen wieder frisch aufbacken und eventuelle Aufschnittreste kan man super zu bunten Gemüsepfannen oder kreativen Aufläufen verarbeiten. Daher bin ich auch der Meinung, dass man, wenn man seine Einkäufe und Mahlzeiten vernünftig plant und immer einen wachsamen Blick auf die eigenen Vorräte hat, eigentlich gar nicht viel wegschmeißen muss. Natürlich kann es imemr mal passieren, dass doch etwas schlecht wird, weil man es einfach irgendwie vergessen hat, aber generell sollten wir versuchen, bewusst mit unseren Lebensmitteln umzugehen, denn damit tuen wir nicht nur etwas Gutes für die Umwelt, sondern gleichzeitig auch für unseren Geldbeutel.



Und für diejenigen unter eucht, die zufällig noch etwas schrumpelig gewordenes Gemüse zu Hause herumliegen haben, habe ich heute direkt ein super schnell zubereitetes Resteverwertungsrezept, das so lecker schmeckt, dass ihr euch ganz sicher ärgern würdet, wenn ihr diese schrumpeligen Leckereien statt in diese Suppe einfach in den Müll geworfen hättet ;)

Montag, 2. März 2015

Sonntag = Backtag: mit frischem Karotten Joghurt Brot

Aus süß mach salzig 

Kennt ihr das auch? Es ist Sonntagnachmittag und ihr könnt euch einfach nichts Schöneres vorstellen, als jetzt ein köstliches Stück frisch gebackenen und herrlich duftenden Kuchen zu genießen und dabei  für einen Moment alle Sorgen das Alltags zu vergessen? :) In vielen Familien gehört es ja sogar zur Tradition, dass am Sonntag fleißig gebacken und dann alles beim gemeinsamen Kaffeeklatsch verspeist wird. Eigentlich eine wirklich nette Idee, wie ich finde. Schließlich hat das gemeinsame Zubereiten von Speisen etwas absolut geselliges und beim anschließenden Kuchenschlemmen lässt es sich doch wunderbar mit den Liebsten über Gott und die Welt plaudern.

Aus diesem Grund riefen im Februar 2011 sogar die drei Blogger Fräulein Text, Lingonsmak und Mat & Mi zur "Initiative Sonntagssüß" ins Leben, bei der es darum gehen sollte, jeden Sonntag mit einem Kuchen, Muffins, einer Torte oder anderen süßen Sünden zu zelebrieren und anschließend über diese Rezepte zu bloggen (eine Art virtuelles Kaffeekränzen sozusagen). Inzwischen ist dieses Projekt offiziell zwar leider beendet, dennoch lassen es sich viele Liebhaber dieser süßen Verlockungen nicht nehmen auch weiterhin jeden Sonntag glücklich lächelnd und voller Vorfreude in der Küche zu verbringen, um anschließend in gemütlicher Runde über die frisch zubereiteten Leckereien herzufallen. Hach... das klingt schon wirklich verlockend! :)




Leider sprechen bei mir zur Zeit jedoch gleich zwei Argumente dagegen, diese wirklich tolle Idee umzusetzen. Zum einen schaffe ich es meistens einfach nicht, meine Kuchen auch tatsächlich aufzuessen (und meinem Freund brauche ich mit süßen Dingen nicht kommen, der will lieber Fleisch, meine Familie wohnt zu weit weg und meine Freunde wollen selbst lieber auf ihre Linie essen und können sich meist nur für ein kleines Stück begeistern), weshalb es sich einfach nicht lohnt, den ganzen Tag in der Küche zu stehen. Und zum anderen ist momentan nun einmal Fastenzeit und da ist Zucker und das Backen von Kuchen und Torten für mich sowieso verboten (die genauen Regeln findet ihr übrigens hier).

Trotzdem will ich mir die Freude am Backen und das Glücksgefühl, wenn ich voller Eifer im Chaos meiner Küche zwischen dampfenden Töpfen, feinem Mehlstaub und herrlichen Gerüchen umherwerkel einfach nicht nehmen lassen. Und deshalb habe ich gestern kurzerhand beschlossen, das "Sonntagssüß" zu einem "Sonntagssalz" zu machen und statte einem Kuchen einfach mal ein frisches Brot zu backen. Und was soll ich euch sagen.. das Ergebnis ist einfach bombastisch. Von außen herrlich kross und knusprig, von innen leicht und fluffig. Glaubt mir, das müsst ihr unbedingt probieren!

Sonntag, 1. März 2015

Gnocchi Auflauf - Oder der Beweis dafür, dass zuckerfreie Ernährung nicht langweilig sein muss

Die Alte spinnt doch


Als ich meinem Freund zum ersten Mal von meiner Idee erzählte, während der diesjährigen Fastenzeit nicht nur auf Süßigkeiten, Chips und Kuchen, sondern stattdessen komplett auf jegliche Form von industriell zugesetztem Zucker zu verzichten, schaute er mich nur skeptisch und mit einer "Jetzt-dreht-sie-völlig-durch-Miene" an. Aus den letzten Jahren war er es ja bereits gewohnt, mir dabei zuzusehen wie ich versuchte den zuckersüßen Versuchungen des Alltags zu widerstehen. Er wusste darüber bescheid, dass ich irgendwann anfing von Süßigkeiten zu träumen, dass ich haufenweise Salzbrezeln und Trockenobst als Naschersatz in meiner Vorratsschublade hortete und er war sich darüber bewusst, dass meine Laune extremst sprunghaft abrutschen konnte, wenn ich mein Verlangen nach etwas Süßem nicht stillen konnte oder er anfing neben mir im Bett Schokoriegel oder Eis zu essen.

Es sei ihm also verziehen, dass er nicht sofort vor Begeisterung übersprudelte, als ich ihm von meinem neuen (zugegeben deutlich anspruchsvolleren) Plan für die diesjährige Fastenzeit erzählte. Außerdem wusste ich, dass er sich gleichzeitig Sorgen darum machte, dass ich dieses Projekt nur als eine weitere Chance für mich sehen könnte, um mich essenstechnisch noch stärker einzuschränken und weitere Kilos zu verlieren (ich hoffe, dass es mir gelingen wird, ihn während der nächsten Wochen vom Gegenteil zu überzeugen). Aber vor allem hatte ich das Gefühl, dass er Angst davor haben könnte, dass diese Essensumstellung gleichzeitig bedeuten würde, dass ich mich nur noch von Salat und Suppen ernähren und somit auch nichts "Anständiges" mehr für ihn kochen könnte.

Also versuche ich seitdem ihn davon zu überzeugen, dass eine zuckerfreie Ernährung noch lange nicht bedeuten muss, dass man auf alles zu verzichten hat, sich nichts mehr gönnen und nur noch die langweiligsten Rezepte zubereiten kann. Denn ganz im Gegenteil - so lange man sein Essen selbst zubereitet, lässt sich eigentlich fast jedes Rezept in eine zuckerfreie Variante umwandeln, die meist deutlich gesünder und nährstoffreicher daherkommt, aber mindestens genauso gut schmeckt. So wie beispielsweise der Gnocchi-Auflauf, den wir in der letzten Woche zusammen zubereitet haben und von dessen Geschmack wir sofort restlos überzeugt waren ;)
Related Posts Plugin for WordPress, Blogger...