Sonntag, 31. Mai 2015

Blogaktion "Beste Reste" - gemeinsam gegen den Wegwerfwahn!!

Hättet ihr gewusst, dass jeder Deutsche im Schnitt etwa 82kg Lebensmittel im Jahr in den Müll wirft? 82 Kilogramm!! Das muss man sich erst einmal auf der Zunge zergehen lassen. In einer vierköpfigen Familie sind das über 320kg an Essen, das jährlich einfach so im Müll landet. Und das obwohl viele der entsorgten Produkte eigentlich noch völlig genießbar wären und längst noch kein Fall für den Abfalleimer sind. Selbstverständlich ist absolut nichts dagegen einzuwenden, dass Produkte, die schlecht geworden sind oder die man tatsächlich einmal unbeabsichtigt in den Tiefen seines Kühlschranks vergessen hat, auch mal im Müll entsorgt werden dürfen. Dennoch habe ich den Eindruck, dass es uns in den Industrieländern häufig einfach so gut geht, dass wir viel zu achtlos mit unseren Lebensmitteln umgehen. 

Das geht bereits beim Einkaufen los. Ich selbst versuche eigentlich immer, mir für die Woche einen groben Essensplan anzulegen und dementsprechend meine Lebensmittel einzukaufen und zu verwenden. Doch ich kenne auch genug Menschen, die einfach unbedacht jeden Tag das kaufen, wonach ihnen gerade zu Mute ist, ohne einmal darauf zu achten, was sie eigentlich noch alles in ihrem Kühlschrank hätten, um sich daraus etwas Leckeres zu kochen. Klar, ich denke jeder von uns lässt sich hin und wieder von tollen Rabattangeboten und Sparpaketen in den Supermärkten und Werbeblättern locken, davor sind wir wohl alle nicht sicher. Dennoch bin ich der Meinung, dass es wichtig ist, bewusst einzukaufen und einen Überblick über die eigenen Vorräte und Reste im Vorratsregal zu haben, um nicht am Ende der Woche schimmeliges Obst, welkes Gemüse, hart gewordenen Käse oder trockenes Brot in den Müll werfen zu müssen. Und mit ein bisschen Planung und Kreativität ist das eigentlich auch gar nicht so schwer.


Samstag, 30. Mai 2015

Rhabarber-Müsli-Scones mit Erdbeercurd - der perfekte Begleiter fürs Sommerpicknick

Sommerzeit ist Picknickzeit - findet ihr nicht auch? Ich für meinen Teil liebe es einfach, bei sonnig-warmem Sommerwetter gemeinsam mit meinem Freund oder meinen Mädels irgendwo draußen in der Natur gemeinsam gemütlich zu essen und zu genießen. Denn was gibt es Schöneres, als das Gefühl von Freiheit, das einen überkommt, wenn man gedankenverlorenen in den Himmel blickt und die vorbeiziehenden Wolken erblickt?! Als diese Momente voll Harmonie und Glück und Zufriedenheit, wenn einem beim Essen die Sonnenstrahlen auf der Nase kitzeln, man den Bienen bei der Arbeit zusehen kann und das Leben fernab des alltäglichen Durcheinanders zumindest für den Moment voller Ruhe und Entspannung ist?! Sobald rot-blau karierte Decke ausgebreitet und mit ein paar Kissen bestückt wird, das alte Plastikgeschirr zum Vorschein kommt und jeder gespannt hinüber zum Picknickkorb lugt, um bereits einen klitzekleinen Blick auf die vorbereiteten Leckereien erhaschen zu können, stellt sich zumindest bei mir immer automatisch ein kindlich-glückliches Kribbeln im Bauch ein :) Denn auch, wenn bereits die Umgebung, die Picknickausrüstung und die Sommeratmosphäre es schaffen, ein gemütlich-lockeres Picknickflair entstehen zu lassen, so sind es natürlich meist doch die kulinarischen Leckerbissen, die das gemeinsame Outdoorspeisen erst zu einem richtigen Erlebnis werden lassen. 

Ich bin sowieso ein totaler Freund davon, bei einem Essen viele verschiedene Kleinigkeiten zur Auswahl zu haben, an denen man sich immer wieder bedienen kann und die einen auch wenn man eigentlich längst viel zu satt ist, immer wieder zum Naschen verführen. Ob Frikadellen, Nudelsalat, Wraps, Muffins, Käsespieße, Obstpäckchen, Pflaumen im Speckmantel, Würstchen im Schlafrock, gefüllte Paprika oder selbstgebackenes Brot mit frischen Dips - die Liste mit Picknick-Fingerfood-Ideen ist scheinbar unendlich. Doch da ich ja bekanntlich ganz gerne auch mal ein bisschen essperimentiere und es schade finde, wenn man immer nur das Gleiche macht, habe ich heute mal ein etwas anderes süßes Picknickmitbringsel für euch, das nicht nur wunderbar saisonal ist und ganz hervorragend zum späten Frühling passt, sondern das selbstverständlich auch für viele andere Gelegenheiten wie den Sonntagsbrunch, das Geburtstagsfrühstück oder als süße Beilage zum Grillabend wunderbar geeignet ist. Die Rede ist von diesen leckeren Rhabarberscones, die bestrichen mit selbstgemachten Erdbeercurd jedes Sommerpicknick gleich noch ein kleines bisschen schöner machen :)


Donnerstag, 28. Mai 2015

Auf nach Asien - Feurige Zitronengrassuppe mit Honig-Limetten-Garnelen




Ihr Lieben, habt ihr auch schonmal davon gehört, dass sich angeblich alle sieben Jahre der Geschmack eines Menschen verändern soll? Als ich etwa 10 Jahre alt war und die Mama einer Freundin auf meine Aussagen, dass ich überhaupt gar keine Pilze mag, nur ganz trocken antwortete, dass sich das ja alles noch ändern könne, da sich sowie alle paar Jahre der Geschmack und die Vorlieben eines Menschen ändern würden, hielt ich sie für vollkommen übergeschnappt. Nie im Leben konnte ich mir vorstellen, dass ich diese glitschig-wabbeligen Teile irgendwann einmal freiwillig würde essen wollen. Und tatsächlich kann ich auch heute, nach zwei weiteren Sieben-Jahre-Perioden noch immer von mir behaupten, dass Pilze tatsächlich nicht unbedingt zu meinen liebsten Zutaten beim Kochen und Essperimentieren gehören.

Dennoch, in gewisser Form hat die besagte Mama doch Recht behalten. Denn ich kann definitiv nicht bestreiten, dass es inzwischen eine ganze Reihe an Obst, Gemüse, Gewürzen und anderen Zutaten gibt, die ich unglaublich gerne esse und verarbeite, die ich aber früher niemals freiwillig probiert, gekauft oder gegessen hätte. Zucchini zum Beispiel. Als kleines Kind hätte man mich damit wohl jagen können. Selbst wenn meine Mama sie ganz klein geschnitten in einer Suppe oder in einem Auflauf versteckte oder versuchte mir weis zu machen, dass es sich doch um eine Gurke handeln würde, erschmeckte ich wie ein Geschmacksdetektiv sofort jeden Schwindel und weigerte mich inständig auch nur einen einzigen weiteren Bissen zu essen. Genauso verhielt es sich übrigens auch mit allem, was auch nur ansatzweise würzig oder scharf war. Bereits der kleinste Hauch Chili oder die winzigste Prise Pfeffer reichten aus, um mir ein Gericht vollkommen zu verderben und es in meinen Augen absolut ungenießbar zu machen. Ich konnte absolut nicht verstehen, wieso Menschen freiwillig etwas essen, das ihnen die Röte ins Gesicht und die Tränen in die Augen treibt. Heute kann ein Essen für mich hingegen witzigerweise gar nicht scharf genug sein. Manchmal muss mein armer Freund richtig darunter leiden, wenn ich es mit dem Cayennepfeffer oder den Chiliflocken mal wieder etwas zu gut gemeint habe und das Essen dementsprechend etwas feuriger als geplant geworden ist. Es ist schon witzig, wie sich die Sinne und Wahrnehmungen des Menschen im Laufe der Jahre verändern. Und ich bin mir sicher, dass auch ihr eure ganz persönlichen Zutaten oder Gerichte habt, bei denen es euch ganz ähnlich geht.


Donnerstag, 21. Mai 2015

Cookie-Pizza ♥ Oder der wohl beste Kuchen, den ich seit Langem gegessen habe ♥

Ihr Lieben, ich glaube in einem meiner älteren Posts habe ich euch schon einmal verraten, dass eines meiner absoluten Lieblingsgerichte bereits seit Kinderzeiten Pizza ist. Schon als kleines Mädchen lautete meine Antwort auf die Frage, was meine Mutter uns denn mal wieder kochen solle, in so gut wie allen Fällen "Pizza!"  und auch heute noch kann ich von diesem italienischen Küchenklassiker einfach nicht genug bekommen. Egal, ob vegetarisch belegt mit Rucola, Tomaten, Pinienkernen und Spinat oder deftig angehaucht mit saftigen Hähnchenstreifen, Bacon, Knoblauchsoße und Parmesan - für mich gibt es kaum ein anderes Gericht, das ich so gerne esse und von dem ich einfach nie genug bekommen kann. Selbstgemacht schmeckt sie natürlich meistens am besten. Doch ab und an mag ich es auch sehr, mir beim Lieferservice eine außergewöhnliche Variante mit Scampi, im Asiastyle oder mit extra viel Knoblauchsoße zu bestellen. Ich glaube kaum ein anderes Gericht ist gleichzeitig so simpel und leicht zuzubereiten und dabei trotzdem so vielfältig veränderbar und unschlagbar lecker.. Hach, wenn ich so vor mich hin schreibe, könnte ich doch glatt direkt wieder einen Hefeteig ansetzen... :)

Doch halt - für das Pizzarezept, welches ich euch heute vorstellen möchte, sind weder Hefeteig, noch Fleisch, Tomatensoße, Käse oder Gemüse nötig... Wie das gehen soll wollt ihr wissen? Ganz einfach - in dem man einfach mal alle normalen Pizzazutaten gegen süße Leckereien austauscht und statt einer deftigen Mahlzeit einen herrlich bunten, himmlisch saftigen und unschlagbar leckeren Pizza-Cookie backt, der nicht nur mindestens genauso großartig wie sein herzhaftes Äquivalent schmeckt, sondern an dem man sich auch optisch einfach gar nicht satt sehen kann ♥


Sonntag, 17. Mai 2015

Frühlingsliebe ♥ Der allerbeste Rhabarberkuchen aller Zeiten - oder wenn Puddingcreme und Buttersreusel sich vereinen ♥

Ihr Lieben - ich muss euch warnen - mich hat momentan das Rhabarber-Fieber gepackt. Egal zu welcher Mahlzeit und unabhängig davon, ob Tag oder Nacht, ich könnte dieses säuerlich-frische Frühlingsgemüse einfach immer und überall essen :) Mein neues liebstes Frühstücksrezept für Erdbeer-Rhabarber Overnight Oats habe ich euch ja neulich erst vorgestellt. Seitdem habe ich aber außerdem bereits zweimal Rhabarber-Kompott mit Joghurt gegessen, einen Rhabarber Cobbler gemacht, Rhabarber Cake Pops gezaubert, einen Rhabarber Schokoladenkuchen gebacken, Rhabarber mit Baiser kombiniert und werde mich heute zudem daran versuchen ihn in Form von Vanille-Rhabarber-Scones in Frühstücksbrötchen zu verpacken. Ihr seht also - die kleinen rötlichen Zauberstangen haben es mir mächtig angetan.

Doch egal wie viele verschiedene Rezepte für Kuchen, Kekse, Desserts und Naschereien ich bisher nun schon mit Rhabarber ausprobiert habe, es gibt doch einen Frühlingskuchen, der einfach unübertroffen bleibt. Und weil ich mich in die Kombination aus knusprigem Keksboden mit cremigem Vanillepudding, süß-säuerlichem Erdbeer-Rhabarber-Topping und buttrigen Mandelstreuseln so sehr verliebt habe, kann ich euch dieses Rezept natürlich nicht länger vorenthalten und  möchte es euch passend zum heutigen Sonntagskaffe unbedingt hier auf meinem Blog vorstellen :)


Donnerstag, 14. Mai 2015

Kampf den Fertigprodukten 2.0 - Frühlingsfrische Bärlauch-Zitronen-Butter

Selbstgemacht schmeckt doch am Besten

Ihr Lieben, erinnert ihr euch noch an meinen Post für selbstgemachte Mayonnaise vor einigen Wochen, in dem ich euch versprochen habe, während der nur kommenden Grillsaison verschiedene Rezepte vorzustellen, in denen ich euch zeige, wie man Dips, Soßen, Dressings usw. ganz einfach selbst machen kann? Schließlich zeigt sich doch immer wieder, wie schnell und einfach es sein kann, solche Dinge einfach selbst zuzubereiten, ohne auf die fertigen Supermarktprodukte, die häufig voll von Zucker, Konservierungsstoffen oder Geschmacksverstärkern sind, zurückgreifen zu müssen. Und außerdem übertreffen die Eigenkreationen den Geschmack der Fertigprodukte meist nicht nur um Längen, sondern sind in den meisten Fällen dank frischer Zutaten und liebevoller Zubereitungsweise auch noch deutlich natürlicher und gesünder und damit besser für das gute Gewissen ;)

Und da man seine Versprechen ja bekannterweise nicht brechen soll, folgt an dieser Stelle nun die zweite, kinderleicht zuzubereitende Selfmade-Rezeptidee für eine selbstgemachte Kräuterbutter, die sich nicht nur hervorragende als Grillbeilage zu Steak oder magerem Hühnchenfleisch eignet, sondern mindestens genauso gut auf frisch gebackenem Baguette, zu leichten Grill- oder Gemüsespießen oder zu herzhaften Ofenkartoffeln beim abendlichen Dinner schmeckt :)

Sonntag, 10. Mai 2015

Sonntägliches Frühstücksglück dank Erdbeer-Rhabarber Overnight Oats mit Schokocrunch Granola Bites

Keine Angst ihr Lieben, die super lange Überschrift meines heutigen Blogbeitrages klingt deutlich aufwändiger, als dieses tolle Frühstücksrezept eigentlich ist. Aber das Gericht, das ich euch heute unbedingt vorstellen möchte, beinhaltet einfach so viele tolle, leckere und abwechslungsreiche Genusskomponenten, dass ich keine von ihnen in der Einleitung unterschlagen wollte ;) Ich habe heute nämlich ein unglaublich leckeres, gesundes, frühlingshaftes gute Laune-Frühstücksrezept im Gepäck, das nicht nur super zur aktuellen Saison passt, sondern dabei auch noch himmlisch leicht nach Sommer, Sonne und einer großen Portion Zufriedenheit schmeckt...

Diejenigen unter euch, die meinen Blog schon etwas länger verfolgen, wissen ja inzwischen sicherlich schon, dass das Frühstück für mich meine absolute Lieblingsmahlzeit ist und dass ich mir vor allem am Sonntag gerne auch mal etwas Besonderes oder Aufwändigeres am Morgen zubereite. Doch keine Sorge, dieses Rezept benötigt keine allzu lange Zubereitungszeit. Ganz im Gegenteil - praktischerweise bereitet man das fruchtige Frühstücks-Trifle sogar schon am Vorabend zu, gönnt ihm dann über Nacht eine kleine Ruhepause im Kühlschrank und kann es am nächsten Morgen ganz bequem direkt aus der Kühlung auf den Frühstückstisch stellen oder als sonntäglichen Gaumenschmaus gemütlich beim Kuscheln im Bettchen vernaschen. Besser kann ein Sonntag wohl gar nicht beginnen ;)

Und da der Mai auf meinem Blog ja nicht nur für saisonale Obst- und Gemüsesorten, sondern zudem auch für meine momentane Müsli-Chalenge steht, verrate ich euch heute außerdem noch ein tolles Müsli-Resteverwertungsrezept, das sich vor allem dann perfekt eignet, wenn man sich doch mal eine Müslisorte gekauft hat, die einem nicht so gut wie erwartet schmeckt. Und das Beste daran: die knusprigen Schoko-Granola-Bites sind praktischerweise nicht nur easy peasy zubereitet, sondern lassen sich, so wie in diesem Rezept, auch ganz hervorragend mit frischen Früchten, Quark oder Joghurt zu leckeren Desserts oder raffinierten Frühstückrezepten verarbeiten :)

Donnerstag, 7. Mai 2015

Flammkuchen mal anders - mit grünem Spargel, Räucherlachs und Rucola

Ihr Lieben, inzwischen ist die Spargelsaison ja schon in vollem Gange und wohin man auch sieht - in fast jedem Restaurant, in beinahe allen Speisekarten und auf fast jedem Foodblog wird man momentan mit Rezepten, die sich um dieses leckere Frühlingsgemüse drehen, erschlagen. Zu Recht, wie ich finde. Denn meiner Meinung nach ist Spargel (ganz egal, ob grün oder weiß) nicht nur super lecker, extrem leicht zuzubereiten und total gesund, sondern auch total vielfältig und abwechslungsreich kombinierbar. Neben den typischen Klassikern wie frischem Spargel mit Schinken, flüssiger Butter und neuen Kartoffeln oder heißer Spargelcremesuppe mit Knuspercroutons probiere ich daher super gerne auch ganz neue, ungewöhnliche Spargelvariationen und ausgefallene Kombinationsmöglichkeiten aus.


Sonntag, 3. Mai 2015

Eine Reise zurück in meine Kindheit: mit selbstgemachter Waldmeisterbowle

Hallo ihr Lieben, gerade haben wir noch Ostern gefeiert, Hefezöpfe gebacken und Eier bemalt und schwupps sind wir auch schon im Mai angekommen. Für mich persönlich ist dies mein absoluter Lieblingsmonat. Das liegt natürlich nicht nur an den vielen freien Feiertagen, auf die man sich im Mai freuen kann, sondern vor allem an dem, was sich in dieser Zeit in der Natur tut. Die Obstbäume stehen in voller Blüte, der Raps auf den Feldern erstrahlt im hellsten Gelb, die ersten Bienen beginnen zu Summen, die Tage werden immer länger und wärmer und es gibt jede Menge Spargel, Rhabarber und sogar die ersten Erdbeeren zu kaufen :) Da kann man doch nur glücklich sein, oder? 

In diesem Jahr habe ich den Mai seit Ewigkeiten mal wieder mit einer tollen alten Tradition begrüßt, die ich noch aus meiner Kindheit kenne. Da hat meine Mama nämlich immer selbst Waldmeister gesammelt und daraus dann für die ganze Familie eine Maibowle gemacht. Verzehrt wurde sie meistens an gemeinsamen Grillabenden oder bei geselligen Kafferunden draußen auf unserer Terrasse. Und selbstverständlich gab es dabei immer zwei unterschiedliche Versionen. Die eine mit Wein und Sekt für die Erwachsenen und die andere mit frischem Apfelsaft für uns Kinder :) Serviert wurde sie in einer großen Karaffe an unserem Kinder-Sitztisch, der aus einem kleinen länglichen Holztisch mit daran befestigten Sitzbänken bestand und meistens direkt draußen auf dem Gras stand, damit wir nach dem Essen gleich wieder zum Spielen aufbrechen konnten. hach, wie habe ich diese Tage geliebt. Mit Kinderbowle in der Hand, Sonne im Gesicht und Kuchen im Bauch war die Welt absolut in Ordnung :)

Und weil ich mich an dieses herrlich sorglose Gefühl der Freude und Leichtigkeit unbedingt mal wieder zurückerinnern wollte, habe ich in diesem Jahr beschlossen einfach selbst in die Fußstapfen meiner Mama zu treten und gemeinsam mit meinem Freund Waldmeister sammeln zu gehen, um anschließend eine eigene Kindheits-Bowle daraus herzustellen. Selbstverständlich in zwei Versionen, denn auch, wenn ich inzwischen wohl ganz offiziell am Erwachsenentisch sitzen dürfte, löst die "jugendfreie" Version dieses Getränks, die übrigens mindestens genauso gut wie seine beschwippste Alternative schmeckt, noch heute eine Menge glücklicher Erinnerungen an die guten alten Zeiten in mir aus :)

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